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Rezepte
Mix it!

Als Küchenkräuter oder kurz Kräuter werden küchensprachlich Pflanzen bezeichnet, deren Blätter und Blüten frisch oder getrocknet als Gewürze Verwendung finden. Es muss sich dabei nicht im botanischen Sinne um krautige Pflanzen handeln. Auch wenn Küchenkräuter zu den Gewürzen zählen, wird häufig von „Kräutern und Gewürzen“ gesprochen - zur Unterscheidung von Gewürzen, die aus Samen, Früchten, Rinde, Wurzeln usw. hergestellt werden.

Einige wichtige Kräuter werden hier näher beschrieben und gleich mit tollen Rezepten angereichert.


Zubereiten mit Fingerspitzengefühl
Kräuter mit weichem Stängel - wie Kerbel oder Koriander - kann man im Ganzen verwenden, bei anderen zupft man nur die Blätter ab. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren, am besten erst kurz vor dem Verwenden ernten und noch nicht zerkleinert waschen, falls nötig.
Nur grob hacken,damit sich das Aroma optimal entfalten kann. Manche Kräuter müssen mitgegart werden, um intensiven Geschmack abzugeben - das gilt zum Beispiel für Beifuß, Bohnenkraut, Liebstöckel, Lorbeer, Oregano, Rosmarin,Salbei und Thymian.
Andere dagegen verlieren durch Erhitzen an Vitaminen und Aroma. Mit Basilikum, Estragon, Minze, Petersilie und Schnittlauch also besser erst nach dem Garen abschmecken.

Tipps der Verbraucherzentrale zum Lagern und Würzen
Das Experimentieren in der Küche hat Hochkonjunktur - und der Frühling lockt mit frischen Kräutern aus dem Garten. Ein bunter Salat mit frischem Borretsch, Dill und Schnittlauch regt den Appetit an und die essbaren Blüten sind ein Schmankerl fürs Auge. "Viele Kräuter und Gewürze erhöhen nicht nur den Genuss von Speisen, sondern sind durch ihren Gehalt an ätherischen Ölen und sekundären Pflanzenstoffen auch gesund", hebt Heidrun Franke von der Verbraucherzentrale Brandenburg hervor.

So geben frische Thymiantriebe Pilz- und Gemüsegerichten eine besondere Note und wirken antibakteriell. Um das Aroma von Kräutern nach dem Pflücken möglichst lange zu erhalten, ist eine schonende Aufbewahrung wichtig. "Frische Kräuter kann man ein paar Tage in ein Glas Wasser stellen oder in einem feuchten Tuch im Kühlschrank lagern", rät Franke. Für längeres Lagern empfiehlt sie Tiefgefrieren. Getrocknete Kräuter sollte man im Laufe eines Jahres verbrauchen, danach verlieren sie ihr Aroma. Manche mögen´s heiß: Rosmarin oder Salbei entfalten ihr volles Aroma bei längerem Mitgaren und sind daher vorsichtig zu dosieren. Mit Kräutern wie Basilikum, Petersilie oder Melisse würzt man erst gegen Ende der Garzeit, damit der Eigengeschmack nicht verloren geht.

Auch Gewürze bringen Abwechslung in die Küche und manche haben wegen ihrer gesunden Wirkung eine naturheilkundliche Tradition. Kümmel, Dillsamen oder Koriander machen schwer Verdauliches verträglicher. Scharfmacher wie Chili und Co. geben dem Essen nicht nur eine feurige Note, sondern wirken auch Keim hemmend, in südlichen Ländern ein Geheimtipp fürs Haltbarmachen. Unzerkleinert bleibt das Aroma von Gewürzen länger erhalten, so dass man Pulver innerhalb einiger Monate aufbrauchen sollte. Ganze Muskatnüsse oder Zimtstangen halten dunkel, trocken und verschlossen gelagert bis zu fünf Jahre durch, Anis, Koriander und Nelken immerhin bis zu zwei.

"Grundsätzlich streut man Gewürze oder Kräuter nicht direkt aus der Packung in den dampfenden Kochtopf oder bewahrt sie darüber auf, weil sie sonst feucht werden und schimmeln können", hat die Ernährungsexpertin einen praktischen Tipp parat.


 

Kräuterkunde

 

Quelle: Einleitender Text - Abs. 1 - Küchenkräuter: In Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCchenkr%C3%A4uter
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