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Kartoffeln

Regionale Namen: Es bestehen zahlreiche Regionalnamen für die Kartoffel, darunter Arber, Ärpel, Bramburi (im Norden Niederösterreichs, vermutlich aus dem tschechischen von brambor abgeleitet), Erdapfel (Erdtoffel), Erdbirn, Flezbirn, Grübling, Grundbirn, Knulle (im Süden von Brandenburg), Krumbiir, Krumbeer, Nudel (im früheren Gebiet Vorpommerns um Stettin), Schucke, Bulwe, Kästen und Erpfel. Im Rheinland um Köln nennt man sie Äädappel. Im Plattdeutschen wird sie Tüfte, Tüffel oder Pipper genannt. In Franken verwendet man noch vereinzelt die Bezeichnung Potacken oder, näher an der Aussprache, Bodaggn. In Teilen von Rheinland-Pfalz (hauptsächlich der Pfalz) und dem Saarland nennt man die Kartoffeln Grumbeere oder Grumbiere, so auch in den benachbarten Nordelsass, der Kurpfalz und Nordbaden. In Luxemburg sagt man Gromper; in Trier wird Gromper aber eher als Krumpa ausgesprochen. In anderen Teilen des moselfränkischen Sprachraums um Daun und Gerolstein, spricht man von Krumpern oder auch Schrumpern. Dafür wird in Schwaben das ähnliche Wort Grombiera verwendet. Im österreichischen Deutsch heißen sie Erdäpfel, in den deutschsprachigen schweizer Kantonen Herdäpfel (Alemannisch Härdöpfel, Berndeutsch Härdöpfu), im Salzburger Lungau sagt man Eachtling dazu.

Tipp: Kühl, trocken, dunkel

kartoffeln

So lassen sich Kartoffeln aufbewahren

(aid) - Sind die Bedingungen optimal, lassen sich Kartoffeln - auch in größeren Mengen - wochen- und sogar monatelang lagern.
Kühl, frostfrei, trocken und dunkel sollte der Lagerort sein. Die optimale Temperatur für die Lagerung liegt zwischen vier und sechs Grad Celsius.

Unter vier Grad Celsius wandelt sich die Stärke in Zucker um, und die Kartoffeln schmecken dann unangenehm süß. Bei Temperaturen über acht Grad Celsius beginnen die Kartoffeln schnell zu keimen.

Außerdem sollten Kartoffeln vor Licht geschützt werden, da sie unter Lichteinwirkung Solanin bilden. Dieser Giftstoff befindet sich vor allem in der Schale, den grün gefärbten Stellen und in Keimen. Daher müssen in jedem Fall die Schale entfernt und die entsprechenden Stellen großzügig herausgeschnitten werden.

Früher wurden die Knollen in größeren Mengen auf Lattenrosten oder hölzernen Horden im Keller gelagert - damals der ideale Aufbewahrungsraum für Kartoffeln.

Heute sind solche Kartoffelkeller kaum noch zu finden. Und auch Vorratsräume als alternativer Lagerort für die Knollen sind mittlerweile selten. Daher ist es sinnvoll, je nach Bedarf öfters kleinere Mengen an Kartoffeln zu kaufen und sie rasch zu verbrauchen. Auch für eine kleine Kartoffelmenge gilt: Die Knollen möglichst kühl, trocken und dunkel aufbewahren. Am besten die Kartoffeln nicht in der Folienpackung aufbewahren, da sich sonst schnell Feuchtigkeit und dann Schimmel bilden kann. Sind die Knollen mit Papier oder Säcken abgedeckt, schränkt dies die Verdunstungsverluste ein und verhindert ein vorzeitiges Schrumpfen und Ergrünen. Falls nötig lassen sich Kartoffeln auch mal kurzzeitig im Kühlschrank bei Temperaturen von minimal vier Grad Celsius zwischenlagern.

Quelle: Einleitender Text - Regionale Namen: In Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL: de.wikipedia.org - Lizenz: Creative Commons Lizenzvertrag Creative Commons Attribution/Share Alike

Quelle: Text - So lassen sich Kartoffeln aufbewahren: Dr. Claudia Müller, www.aid.de URL: aid infodienst Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V.



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