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Samantha Fish - Kill Or Be Kind

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Samantha Fish, die Genre-übergreifende Gitarristin, Sängerin und Somgwriterin veröffentlicht am 20.09.19 ihr - mittlerweile sechstes - Studio-Album Kill or be kind.

Ihre mitreißenden Live Shows haben in den letzten Jahren Zuhörerschaften auf der ganzen Welt begeistert. Jetzt mit Kill or be kind sieht sie ihrem großen Durchbruch entgegen. Dieses exzellente Roots-Music Album mit elf herausragenden Songs, die sich zwischen kraftvollen "Stampfern" wie Bulletproof und süßlich-schmachtendem Memphis R&B wie Trying not to fall in love with you bewegen, wird Samantha sicher endgültig als Institution in der Roots Music etablieren.

Die in Kansas City geborene und aufgewachsene Musikerin hat zwar ihre musikalischen Wurzeln in traditionellen Genres, spremgt jedoch im Songwriting deren Grenzen um ihren eindeutig eigenen Sound zu kreiren. She don´t live here anymore ist eine Memphis Soul Nummer,die durch den sustainreichen Vibrato-Gitarrensound in Richtung Country geht. Love your lies umspannt Punk, Rockabilly und Soul, während You got it bad (better than you ever had) ein klassischer Bluesrocker mit mehrlagigen Gitarrenspuren und einem Cigarbox-Solo ist. Mit dem süßlich wehmütigen Dream Girl und dem Blues durchtränkten Fairwell my fair weather untermauert sie ihre musikalische Bandbreite.

"Meine Absicht für dieses Album war, die Songs so zu arrangieren, dass sie praktisch ein Eigenleben führen", sagt Samantha über Kill or be kind, "Starke Botschaften aus dem Herzen - das wollte ich damit ausdrücken". In der Tat, was beim Hören dieses Albums sofort auffällt, ist die außerordentliche Ausdruckskraft der Songs, starke emotionale Wirkung hervor zu rufen.

Jeder, der Samanthas Vorgänger Alben kennt, weiß, dass sie zu den heutigen Top-Blues Gitarristen zählt und dass sie mit ihrer kraftvollen Stimme ebenso die den "Soul" aus einer Ballade pressen, aber auch die "Rockrühre" entfesseln kann. Diese Eigenschaften sind auf dem neuen Album deutlich erkennbar. Doch jeder Song ist weitaus mehr als nur eine Demonstration ihres musikalischen Könnens: Sie erzählen fesselnde Geschichten, in den Strophen geschickt in Szene gesetzt und mit eingängigen Refrains, die noch später im Kopf des Hörers aufsteigen können. Das ist die Art von Songwriting, die aus purem Talent durchsetzt mit langjähriger Erfahrung und dem Bestreben, als engagierter Künstler etwas auszusagen, resultiert. Mit diesen Qualitäten kann Kill or be kind Samantha Fish zu dem längst anstehenden künstlerischen Durchbruch führen.

"Ich denke, ich bin als Performer wie auch Instrumentalist gewachsen und gegenüber melodischer Ausdruckskraft respektvoller geworen". erklärt sie, "man kann auf dem Griffbrett auf und ab spielen und ebenso seine Stimme in voller Bandbreite ausreizen, doch das ist längst nicht so machtvoll wie eine simple kleine Melodie, die die Hörer verbindet und zum Mitsingen animiert."

Um diese Elemente in ihre Musik zu bringen, arbeitete Samantha beim Songwiring mit hochklassigen Kollegen wie Jim Mc Cormick, Kate Pearlman, Patrick Sweeney, Parker Millsap und Eric Mc Fadden zusammen. Das Ergebnis ist ein Album, auf dem jeder Song einzigartig ist, das Gesamtwerk jedoch in einem Zusammenhang steht. "Wenn man als Künstler an diesen Punkt seines Lebens kommt", sagt sie, "ist es nur gut, mit anderen zusammen zu arbeiten, denn das macht dich offener für neue Impulse. Ich finde, man hört eine Menge dieser Nuancen auf dem Album, von sensibel bis bissig, die dich in ihen Bann ziehen."

Für die Aufnahme von Kill or be kind entschloss sich Samantha für did legendären Royal Studios in Memphis mit dem Produzenten Scott Billington. "Ich arbeitete bereits für die Aufnahmen von Wild Heart im Royal", sagt Samantha, "die Seele in diesen Wänden, die Schwingungen - du kannst sie hier deutlich fühlen. Ich bin ein großer Fan von Al Green, Ann Peebles und all der großartigen klassischen Aufnahmen, die hier gemacht wurden. Memphis hat nach mir gerufen, ich habe mich hier immer inspiriert gefühlt." An Billington schätzt Fish einerseits seine Offenherzigkeit wie seine Bereitwilligkeit, sie aus ihrer Komfortzone zu lockenn "Scott gestattete mir, den gesamten Entwicklungsprozess des Albums mit zu erleben - von der Basis bis zur Spitze. Das Hinzufügen von Background Sängern und Synthesizern, die ich bisher in keinem Album nutzte, fügte noch einen zusätzlichen Schliff hinzu. Ehrlich, es war eine Herausforderung. Das zwang mich, differnzierter über die Songs zu denken. Dieses Vertrauen meines Produzenten gab mir die Freiheit, auch einige Risiken einzugehen."

 


 

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