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Team Sunweb und Sigma Sport geben neue Technologie-Partnerschaft bekannt

Mon, 22 Jan 2018 11:24:38 +0000

Markt: Das Team Sunweb und Sigma Sport haben ab der Saison 2018 eine Partnerschaft im Technologieberich für die kommenden Jahre bekanntgegeben. Bis Ende 2021 werden Sigma Sport und das Team Sunweb gemeinsam innovative Bike Computer Technologien entwickeln, um Fahrerdaten aufzuzeichnen und zu überwachen. Das ermöglicht dem Team, alle wertvollen Parameter zu verfolgen. Die dabei gewonnenen Daten bereichern die Trainingspläne der Fahrer zusätzlich.

Das Team Sunweb und Sigma Sport haben aufgrund ihrer Wurzeln eine deutsche Partnerschaft Geschlossen. Sigma Sport hatte im Jahre 1982 den ersten Fahrrad-Computer auf den Markt gebracht und in den vergangenen 35 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und die neuesten Trends mitgestaltet. Neben Fahrrad-Computern gehören auch Beleuchtung und Wearables zum Sortiment.

Die neue Partnerschaft mit dem deutschen WorldTour Team Sunweb soll dazu führen, dass beide Parteien die umfangreiche Expertise des jeweils anderen auf dem Gebiet der Technologie nutzen, um Trainings- und Wettkampfdaten zu verfolgen und zu analysieren. Ziel ist es, mit der Unterstützung des Teams Sunweb neue Produkte für Radsportler zu entwickeln.

?Wir freuen uns darauf in den kommenden Jahren mit dem Team Sunweb zu arbeiten. Die Strategie des Teams geht mit unserer einher: Wir suchen immer nach den neuesten Innovationen und neuen Wegen, unsere Produkte zu optimieren. Das Fachwissen und die Erfahrungen, mit denen uns das Team durch seine Vielzahl an Experten versorgt, werden die Entwicklung neuer Produkte entscheidend unterstützen. Unter anderem wird der Fahrrad-Computer, mit dem das Team ausgestattet wird, stetig weiterentwickelt. Letztendlich profitieren sowohl Breitensportler als auch ambitionierte Radsportler von diesen Innovationen auf höchster Ebene.“ – Robin Schendel, CEO von SIGMA Sport

 

?Wir freuen uns sehr, dass diese Partnerschaft verwirklicht wird. Es ist großartig, mit solch einem innovativen und forschungsgeführten Unternehmen wie SIGMA Sport zusammenzuarbeiten. Die Geräte enthalten alles, was ein WorldTour-Team benötigt; Sie liefern umfangreiche Trainingsdaten, die in einer solch wissenschaftsgetriebenen Umgebung entscheidend sind.
Zudem ist diese Partnerschaft besonders spannend, da wir gemeinsam an neuen Trainingsgeräten arbeiten werden. Wir als Experten des Teams Sunweb werden SIGMA mit Feedback versorgen, um das Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte zu unterstützen.“ -Tom Davids, R&D-Experte des Teams Sunweb

 

Sunweb Teampräsentation bestätigt Giro-Start von Dumoulin

Sütterlin: ?Froome gehört gesperrt? ? auch Arndt & Wagner unzufrieden

Mon, 22 Jan 2018 07:58:49 +0000

Froome Sky Sütterlin Arndt Wagner

Radsport: Chris Froome ist seit Monaten kein Rennen mehr gefahren, aber dennoch bestimmt sein Name derzeit die Radsport-Welt. Am Rande der Tour Down Under traf sich Holger Gerska für den Deutschlandfunk zum Sportgespräch mit Nikias Arndt (Sunweb), Jasha Sütterlin (Movistar) und Robert Wagner (LottoNL-Jumbo). Alle drei fanden deutliche Wort zum Thema Chris Froome und Sky.

Sütterlin zieht Parallelen zwischen Froome und Wiggins

Radprofis haben es nicht einfach. Als wäre die Quälerei auf dem Rad nicht schon anstrengend genug, sehen sie sich ständigen Dopingvorwürfen ausgesetzt. Der Fall Chris Froome sorgt aktuell für Gesprächsstoff. Selbst während der Tour Down Under ? ohne Chris Froome ? ist der Brite Thema Nummer eins. UCI-Präsident Lappartient forderte Sky dazu auf, Froome zu suspendieren. Gleichzeitig gesteht er aber auch, dass er sie nicht dazu zwingen kann. Verständlich, dass die Protagonisten unzufrieden mit der aktuellen Situation sind. Vor allem die Tatsache, dass seit Monaten nichts unternommen wird, ärgert Jasha Sütterlin (Movistar).

Jasha Sütterlin:
?Denselben Fall gab’s ja schon mit Wiggins. Meiner Meinung nach sollte er halt gesperrt werden. Wir müssen jetzt alle irgendwie auf eine Bestätigung warten, aber nichts passiert.?

Come on @petosagan 300meter to go ??

Ein Beitrag geteilt von Jasha Sütterlin (@jasha_suetterlin) am

Wagner: ?Ein Helfer wäre längst aus dem Verkehr gezogen worden?

Auch Robert Wagner (LottoNL-Jumbo) ärgert sich über die Wartezeit. Besonders die Tatsache, dass Sky und Chris Froome nun mit Anwälten versuchen, sich während dieser Zeit aus der ganzen Sache irgendwie herauszureden, schade dem Radsport. Außerdem vermutet der 34-Jährige, dass Chris Froome sehr wohl einen Bonus genießt, weil er ein Top-Fahrer und kein Helfer ist. Dabei hat Lappartient erst kürzlich versichert, dass es keine Sonderbehandlung für Froome geben würde.

Robert Wagner:
?Wie ich gelesen habe, wird jetzt alles versucht, um die hohen Werte zu erklären. In der Vergangenheit gab es mit Petacchi und Ulissi zwei vergleichbare Fälle mit niedrigeren Werten – und die wurden gesperrt. Es liegt jetzt an Sky und Froome, das zu erklären. Aber wenn er es nicht auf eine plausible Art und Weise erklären kann, dann gehört er gesperrt. Ob das jetzt ein Tour de France-Sieger ist oder ein Helfer, also mich interessiert das nicht. Ein Helfer wäre längst aus dem Verkehr gezogen worden.?

Der britische Tour-de-France-Sieger Chris Froome steht nach einer positiven Dopingprobe in der Kritik – darf aber vorerst noch fahren. Dazu @NikiasArndt, @JashaStterlin und @RobertWagner83 im Sportgespräch um 23:30 Uhr @DLF pic.twitter.com/pACsnZR0Z7

? Sport (@DLF_Sport) 21. Januar 2018

Arndt wünscht sich mehr Offenheit von Sky und Froome

Aktuell versuchen Chris Froome und Sky tatsächlich, den zu hohen Wert irgendwie zu begründen. Angeblich möchte Froome den hohen Wert mit einer Nierenfehlfunktion erklären. Nikias Arndt (Sunweb) findet zumindest keine Erklärung, wie ein solch hoher Wert zustande gekommen sein könnte. Dennoch wünscht er sich vom Team Sky, dass sie offener mit der Thematik umgehen und den Briten nicht starten lassen, bis die Sachlage geklärt ist. Gleiches forderte bereits Romain Bardet (AG2r) vor einigen Tagen.

Nikias Arndt:
?Ich weiß noch nicht mal, ob die selbst eine Idee haben. Genauso wie Journalisten momentan darüber spekulieren und diskutieren, tun wir das auch. Für mich ist es unerklärlich. Sie versuchen nun, das zu begründen. Ich hätte mir von Sky gewünscht, dass sie offener damit umgehen und ihn aus dem Verkehr ziehen. Es würde dem Radsport gut tun, wenn möglichst schnell eine Entscheidung steht.?

Enjoyed the cool down after a very hot stage 3! ? @tourdownunder
Pic. by @roosenboomphoto @mjstorer_au #recovery pic.twitter.com/KZ7akUSfnX

? Nikias Arndt (@NikiasArndt) 20. Januar 2018

Hier könnt ihr das Sportgespräch des Deutschlandfunks mit den drei deutschen Radprofis hören.

Vuelta a San Juan #1: Gaviria wie gewohnt mit Auftaktsieg

Mon, 22 Jan 2018 01:39:20 +0000

Gaviria

Radsport: Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) hat die erste Etappe der Vuelta a San Juan Internacional 2018 gewonnen. Im Massensprint konnte er sich gegenüber Niccolo Bonifazio (Bahrain-Merida) und Matteo Pelucchi (Bora-hansgrohe) durchsetzen. Damit ist der Kolumbianer auch der erste Träger des Führungstrikots.

Gaviria absolut souverän

Es ist nichts Neues mehr für Fernando Gaviria. Der Kolumbianer gewann bereits zum vierten Mal in Folge sein erstes Rennen der Saison. Hier in Argentinien scheint er sich besonders wohl zu fühlen. Kein Wunder, denn vor drei Jahren ging bei der Tour de San Luis sein Stern auf. Fernando Gaviria schlug im Sprint zweimal den großen Mark Cavendish ? jetzt ist Gaviria selbst ein Großer. Auf der 148,9 Kilometer langen Etappe von San Juan nach Pocito kontrollierte seine starke Mannschaft das Tempo und ließ die Ausreißer nicht allzu weit wegfahren. Im Massensprint bereitete Anfahrer Maximiliano Richeze in seiner Heimat den Sprint mustergültig für seinen Kapitän vor. Gaviria musste nur noch ausscheren und vorbeifahren. Durchaus möglich, dass dies nicht der einzige Sieg bei der Vuelta a San Juan im Jahr 2018 für Gaviria bleiben wird. Auch morgen hat er auf der leicht welligen Etappe eine realistische Siegchance.

Vuelta a San Juan doch ohne Nibali ? Majka nun Favorit

Am Sonntag endet die Rundfahrt wieder in San Juan. Die Königsetappe wird am 26. Januar zwischen San Martín und dem Alto Colorado ausgetragen. Hier werden sich die Bergfahrer präsentieren und um den Gesamtsieg fighten. Gute Chancen haben dürften vor allem Rafal Majka (Bora-hansgrohe), Jarlinson Pantano (Trek-Segafredo), Darwin Atapuma (UAE Team Emirates) und das Movistar-Trio Winner Anacona, Richard Carapaz und Dayer Quintana. Leider nicht mit um den Sieg kämpfen kann Vincenzo Nibali (Bahrain-Merida). Der Italiener trat nicht zur heutigen Etappe an, da er unter einem Magen-Darm-Infekt leidet. Neben sieben WorldTour-Teams sind bei der Vuelta a San Juan auch sechs Nationalmannschaften, neun Continental-Teams und fünf Professional-Teams mit dabei. Die Königsetappe, sowie das Einzelzeitfahren am dritten Tag werden die Entscheidung in der Gesamtwertung herbeiführen.

Radcross-Weltcup in Nommay: Van der Poel & Compton gewinnen

Sun, 21 Jan 2018 15:47:35 +0000

Van der Poel Nommay

Radcross: Mathieu Van der Poel (Beobank-Corendon) hat den Weltcup in Nommay gewonnen. Der Niederländer konnte sich in Frankreich nach der Hälfte des Rennens von seinem größten Konkurrenten Wout Van Aert (Crelan-Charles) absetzen. Bei den Damen dominierte die US-Amerikanerin Katherine Compton (Trek).

Damen: US-Amerikanerinnen dominieren in Nommay

Im französischen Nommay wurde heute das vorletzte Weltcup-Rennen ausgetragen. Bei den Damen als Favoritin ins Rennen ging natürlich einmal mehr Sanne Cant (IKO Beobank), die den Weltcup-Gesamtsieg bereits in der Tasche hat. Die Weltmeisterin aus Belgien sollte es an diesem Tag jedoch nicht einfach haben. Der stark aufgeweichte und matschige Boden wurde ihr recht früh im Rennen zum Verhängnis. Sie musste ihr Arbeitsgerät tauschen und viel weit zurück, ehe sie als Zwölfte ins Ziel kam.

Derweil dominierten ganz vorn die US-Amerikanerinnen das Rennen. Der frischgebackenen Landesmeisterin Katherine Compton (Trek) gelang es frühzeitig, sich von der Konkurrenz zu lösen. Ihre Landsfrau Kaitlin Keough (Cylance Pro Cycling) ermöglichte mit fast einer Minute Rückstand den Doppelsieg. Die Französin Pauline Ferrand Prevot brachte derweil ihre Landsleute vor Ort zum Jubeln, indem sie von weit hinten startete, aber trotzdem starke Dritte wurde. Jolanda Neff (Kross Racing Team) aus der Schweiz landete auf Rang acht, die Deutsche Elisabeth Brandau (EBE Racing Team) wurde 13.

Katherine Compton:
?Es war ein einsames Rennen. Aber manchmal ist es gut, am Anfang einen Vorsprung zu haben. Ich habe mich gut gefühlt, mag den Matsch und der Reifendruck war gut.?

Happiness. #Nommay #telenetucicxwc pic.twitter.com/kjvzu1oTkd

? Maillot Distinctif. (@MDistinctif) 21. Januar 2018

Herren: Mathieu Van der Poel trotz Fehler klar vorn

Bei den Herren kam es heute in Nommay ? wenig überraschend ? wieder zu einem Duell der beiden herausragenden Fahrer im Radcross. Zunächst sah es so aus, als würde Mathieu Van der Poel (Beobank-Corendon) ins Hintertreffen geraten. Beim Radwechsel unterlief ihm ein grober Fehler, so dass er zurückfahren musste und viele Positionen verlor. Mit seiner aggressiven Fahrweise konnte er die entstandene Lücke jedoch schnell wieder schließen. Als in etwa die Hälfte des Rennens absolviert war, löste er sich von Wout Van Aert (Crelan-Charles) und fuhr seinem Solosieg mit 33 Sekunden Vorsprung komplett ungefährdet entgegen. Damit sicherte er sich breits vor dem letzten Weltcup-Rennen den Gesamtsieg. Landsmann Lars van der Haar musste das Rennen aufgeben. Der drittplatzierte Toon Aerts kam satte 2:09 Minuten nach dem Sieger ins Ziel.

Seizoenszege nummer 2⃣5⃣ en wereldbekerwinst voor Mathieu van der Poel! ??? #ucicxwc #TelenetUCICXWC #Nommayhttps://t.co/PHOCheff7q pic.twitter.com/bjOlWMXEDh

? Wieler Revue (@wielerrevue) 21. Januar 2018

Nachwuchs: Starke Schweizer

Wie gewohnt sind vor den Elite Damen und Herren die Junioren und die Klasse U23 an den Start gegangen. Der Niederländer Mees Hendrikx hatte bei den Jüngsten im Schlusssprint die Nase knapp gegenüber dem Belgier Ryan Cortjens vorn. Knapp ist auch das Stichwort für den Schweizer Loris Rouiller, der als Vierter nur zwei Sekunden am Podium vorbeischrammte. Die deutschen Nachwuchshoffnungen Tom Lindner und David Westhoff beendeten das Rennen nicht.

Ebenfalls stark waren die Schweizer in der Klasse U23. Johan Jacobs, Timon Ruegg und Kevin Kuhn belegten die Ränge fünf, neun und elf ? drei Schweizer also in den Top 10. Siegreich war aber ein Belgier: Thijs Aerts gewann vor den beiden Franzosen Yan Gras und Joshua Dubau. Gejubelt hat aber am Ende des Tages nicht nur einer.

Sometimes, you?ve got to try new angles#cyclocross #nommay#ucicxwc https://t.co/RDdxyUpEQR pic.twitter.com/RHcGsjL0pe

? cyclephotos (@cyclephotos) 21. Januar 2018

Tropicale Amissa Bongo: Areruya krönt Africa-Day, Holler Zweiter

Sun, 21 Jan 2018 15:23:58 +0000

Areruya Tropicale Amissa Bongo

Radsport: Joseph Areruya (Rwanda) hat La Tropicale Amissa Bongo 2018 gewonnen. Der Deutsche Nikodemus Holler (Bike Aid) darf sich über Rang zwei freuen. Luca Pacioni (Wilier Triestina-Selle Italia) gewann die Schlussetappe vor dem zweifachen Etappensieger Brenton Jones (Delko-Marseille Provence KTM) und Youcef Reguigui (Sovac-Natura4Ever).

Areruya total souverän

Nikodemus Holler hat es versucht, doch er konnte Joseph Areruya einfach nicht aus dem Gelben Trikot fahren. Beide setzten sich auf der vierten Etappe mit Damien Gaudin (Direct Energie) und Ilia Koshevoy (Wilier Triestina-Selle Italia) ab. Gestern attackierte Nikodemus Holler mehrfach, doch Joseph Areruya wusste immer die perfekte Antwort. Auf der heutigen Etappe waren von Bikélé nach Libreville 140 Kilometer zurückzulegen. Der wellige Rundkurs ermöglichte eine spannende Jagd nach den Ausreißern. Letztendlich konnte sich das Peloton einmal mehr durchsetzen und das Rennen musste im Massensprint entschieden werden. Nachdem Nikodemus Holler im vergangenen Jahr Gesamtdritter wurde, darf er sich nun also über eine Verbesserung freuen.

Großer Tag für den afrikanischen Radsport

Joseph Areruya musste kurz vor dem Ziel auf Grund einer Panne eine brenzlige Situation überstehen, doch seine Mannschaft löste diese Aufgabe mit Bravur. Nach seinem Sieg bei der Tour du Rwanda im Spätherbst 2017 feiert Joseph Areruya damit den größten Sieg in seiner Karriere. Allgemein wird der heutige Tag in die Geschichte des afrikanischen Radsports eingehen. Der Südafrikaner Daryl Impey (Mitchelton-Scott) gewann heute Vormittag die Gesamtwertung bei der Tour Down Under und dessen Landsmann Nicholas Dlamini (Dimension Data) die Bergwertung. Übrigens: Joseph Areruya und Nicholas Dlamini kennen sich. Beide fahren für das Team Dimension Data. Auch wenn Areruya noch für das unterklassige Nachwuchsteam fährt, wird er sicher bald auch für die Profis unterwegs sein.

Areruya was crowned this afternoon by Gabonese President @PresidentABO as the @tropicale2018 Champion. #Rwanda pic.twitter.com/yEADcDrvoh

? The New Times (Rwanda) (@NewTimesRwanda) 21. Januar 2018

Quelle des Titelbilds: © www.tropicaleamissabongo.com

Lappartient über Sky & Froome: ?Ich kann sie nicht zwingen?

Sun, 21 Jan 2018 12:58:06 +0000

Froome Sky Lappartient

Radsport: UCI-Präsident David Lappartient muss sich nahezu täglich den Fragen zu Sky und Chris Froome stellen. Am Rande der Tour Down Under gab er gegenüber Cyclingnews sein Statement ab. Dabei schlug er in die gleiche Kerbe, wie schon die Tage zuvor Tom Van Damme. Auch David Lappartient ist der Meinung, dass das Team Sky dem Radsport schadet, wenn es Chris Froome weiterhin an den Start schicken sollte. Gleichzeitig gesteht er aber, dass der UCI die Hände gebunden seien. Einen Ausschluss von Chris Froome durch die Organisatoren der großen Landesrundfahrten würde er aber begrüßen.

?Das wäre sehr schlecht für den Radsport?

Schon vor einigen Tagen äußerte sich der UCI-Präsident dem Team Sky gegenüber kritisch. David Lappartient forderte Sky zur Suspendierung von Chris Froome auf. Seitdem sind viele Stunden vergangen, doch das Team Sky hat nicht reagiert. Im Gegenteil: Chris Froome und sein Team überlegen sich derzeit, wie sie einer möglichen Strafe entkommen könnten. Besonders kurios: Chris Froome will sich mit einer angeblichen Nierenfehlfunktion rausreden. Gegenüber Cyclingnews äußerte sich David Lappartient während der Tour Down Under in Australien schon fast verzweifelt.

?Ich kann sie nicht zwingen. Auf Grund der geltenden Regeln haben sie das Recht, ihn weiterhin fahren zu lassen. Es liegt an ihnen, das zu entscheiden. Aber sollte er einige Rennen gewinnen und dann im Nachhinein bestraft werden, dann wäre das sehr schlecht für den Radsport. Deshalb denke ich, wäre es besser, etwas Druck aus der Sache zu nehmen.?

UCI president: Team Sky’s behaviour is damaging cycling https://t.co/G2FqTgf0lY pic.twitter.com/nEz1IzcGoS

? Cyclingnews.com (@Cyclingnewsfeed) 21. Januar 2018

?Der Radsport kehrt in die Vergangenheit zurück?

Bei seinem Amtsantritt im September des vergangenen Jahres formulierte David Lappartient als eines seiner wichtigsten Ziele, dem Radsport wieder zu mehr Glaubwürdigkeit zu verhelfen. Jetzt ? nur rund vier Monate später ? sieht sich der Franzose in einer wenig komfortablen Position. Er fürchtet, der Radsport könne wieder in seine dunkle Vergangenheit zurückkehren ? und die UCI kann dagegen aktuell nichts tun. Auf die konkrete Frage von Cyclingnews, ob Sky dem Radsport Schaden zufügt, antwortete Lappartient erneut deutlich.

?Was denken Sie? Natürlich. In den Zeitungen und im Internet habe ich gesehen, dass der Radsport in seine Vergangenheit zurückkehrt. Ich sah eine Zeitung aus der Bretagne mit Froome als Titelbild ? und das war keine Sportzeitung. In vielen Ländern war es so. Aber wie gesagt, wir müssen auch vorsichtig sein, denn Froome hat das Recht, sich zu verteidigen. Aber ja, es ist schlecht für das Image des Radsports.?

Lappartient repeated calls for Froome to stand down until the Salbutamol case is resolved: ?I cannot stop him from racing and the rules allow him to race. It is bad for the image of cycling. We must also respect the right for Froome to defend himself? pic.twitter.com/VX8SzqvtSm

? Andrew Hood (@EuroHoody) 20. Januar 2018

Lappartient würde Ausschluss von Tour & Giro unterstützen

Am Ende der Befragung ließ sich UCI-Präsident David Lappartient zu einer interessanten Aussage hinreißen. Zunächst gab er zu, dass Chris Froome unter Umständen die Tour de France gewinnen und danach sanktioniert werden könnte. Auf diese verrückte Situation angesprochen, sagte Lappartient den Giro- und Tour-Organisatoren seine Unterstützung zu ? falls sie den Briten ausschließen wollen würden.

?Ich denke schon. Aber es liegt an RCS und ASO. Ich weiß, dass in ihren Regeln geschrieben steht, dass sie Fahrer ablehnen dürfen, wenn sie dem Image schaden könnten.?

Fassen wir also zusammen: David Lappartient und die UCI wünschen sich inständig, dass Chris Froome keine Rennen fährt, so lange sich die Entscheidung hinzieht. Gleichzeitig sind ihnen aber auch die Hände gebunden. Die UCI kann weder das Team Sky, noch die Organisatoren der Rundfahrten oder Chris Froome selbst dazu zwingen, auf einen Start zu verzichten ?

Lappartient said he would support RCS or ASO if organizers tried to prevent Froome from racing in their events (just hypothetically, no public indication they are considering that), said he hopes „Froome affaire“ is cleared up as quickly as possible

? Andrew Hood (@EuroHoody) 20. Januar 2018

Editors-Choice: Die Produkte 2017, die uns im Gedächtnis geblieben sind ? Teil 2

Sun, 21 Jan 2018 08:42:18 +0000

Markt: Die Radsportsaison 2018 ist schon auf dem Vormarsch und auch die ersten Neuheiten lassen nicht mehr lange auf sich warten. Gespannt warten wir schon auf die neuen Tests für 2018, dennoch wollen wir mit euch nochmal auf unsere Highlights aus dem vergangenen Jahr zurückblicken. In unserer Editors-Choice Serie werden unsere Tester und Redakteure jeweils die drei Produkte zeigen, die ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind. Heute haben wir haben wir Teil 2 für euch.

Editors-Choice: Flo Drexel

Für mich waren im vergangenen Jahr viele tolle Bikes und Produkte dabei. Besonders gut hat mir das BH Lynx 5 gefallen, da der Alurahmen mit Komponenten ausgestattet ist, die man eher selten sieht und zudem auf den Trails schön verspielt ist. Außerdem finde ich die Topeak Joe Blow Twin Turbo eine echt gelungene Standpumpe, da durch ihr innovatives Zweikammernsystem sowohl hoher Druck, als auch viel Volumen kein Problem mehr sind. Einen kleinen Ausblick auf 2018 gibt es auch noch und zwar mit dem neuen KTM Macina Kapoho 2018, das nicht nur mit einer gelungenen Akkuintegration punkten kann, sondern auch mit einem Laufradmix für Aufsehen sorgt.

BH Lynx 5

Topeak Joe Blow Twin Turbo

KTM Macina Kapoho 2018

Editors-Choice: Daniel Hanusch

Meine diesjährigen Highlights waren allen voran die Stans Notubes Flow MK3. Ein leichter und stabiler Laufradsatz der dem hervorragenden Ruf von Stan’s gerecht wurde und ein lohnendes Update für viele Enduro und Allmountainbikes sein dürfte. Aber auch das Conway GVR 1200C, welches als ein Allrounder der auf jedem Terrain seine ihm gegebenen Gene auspielen kann und in jeder Lage Lust auf mehr macht, konnte mich durchaus überzeugen. Zu guter Letzt möchte ich den 45NRTH Japanther Winterschuh nicht vergessen, da ich warme Füße im Winter einfach liebe.

Stans Notubes Flow MK3

Conway GRV 1200C

45NRTH Japanther

Editors-Choice: Joseph Kuchler

Als alter XC-Racer ist es für mich immer wieder spannend, die neuesten Produkte im MTB aber auch im Rennradbereich zu testen. Einer meiner Favoriten dieses Jahr war das Drössiger HTA Pinion 1, welches in der Trailabfahrt richtig Laune macht und zudem einen quasi wartungsfreien Antrieb bietet. Auch das Marin Pine Mountain 2 darf in meiner Liste nicht fehlen, da der moderne Klassiker mit stimmiger Ausstattung, toller Optik und überragenden Fahreigenschaften zeigt, dass Stahlrahmen auf keinen Fall zum alten Eisen gehören! Im Bereich E-Bikes habe ich mit dem Tern Vectron P9 meinen Favorit gefunden. Kleines Packmaß und große Funktionalität. Das leichte Tern ist perfekt geeignet für die Reise- Kombi mit Bahn oder Bus ? aber auch für den Sonntagsausflug mit der Familie.

Drössiger HTA Pinion 1

Marin Pine Mountain 2

Tern Vectron P9

Siegerinterviews mit Greipel & Impey nach der Tour Down Under

Sun, 21 Jan 2018 06:38:21 +0000

Greipel Tour Down Under Interview

Radsport: Zwei alte Hasen ? zwei Gewinner. André Greipel (Lotto Soudal) und Daryl Impey (Mitchelton-Scott) können wahrlich zufrieden sein mit ihrem Auftakt in die Saison 2018. Bei der Tour Down Under gewann der Deutsche zwei Etappen, während der Südafrikaner dreimal Zweiter wurde und sich den Gesamtsieg sicherte. Nach der Schlussetappe in Adelaide stellten sich die beiden Ü30-Sieger im Interview dem australischen Fernsehen 9Now.

Greipel: ?Caleb kam wie eine Kanonenkugel angeschossen?

Sein Grinsen war groß nach dem Rennen ? und das völlig zurecht. André Greipel hat nach der ersten Etappe auch die letzte Etappe der Tour Down Under gewonnen. Die Kommentatoren aus Australien sprachen deshalb von einem so genannten ?Greipel-Sandwich?. Greipel sprach auch nach dem Rennen und erzählte dem Fernsehsender 9Now, wie er die Etappe gewinnen konnte.

?Es war kein einfacher Sieg. Das Team hat wieder einen super Job gemacht und die ganze Zeit das Rennen kontrolliert, so dass es zu einem Sprint kam. Vor der Ziellinie hatten wir mit Gegenwind zu kämpfen. Daher musste ich so lange wie möglich warten. Caleb kam wie eine Kanonenkugel von hinten angeschossen … ich konnte mich an ihn dranhängen und auf den letzten Metern vorbeifahren. Ich bin sehr stolz.?

? „He came like a cannonball!!“ ?@AndreGreipel confesses it wasn’t easy to get past @CalebEwan to win Be Safe Be Seen @MACofSA Stage 6. #TDU pic.twitter.com/qvb8N3rwMm

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 21. Januar 2018

Impey: ?Es hat einfach alles funktioniert?

Vielleicht sogar noch ein bisschen größer als bei André Greipel war das Strahlen bei Daryl Impey. Der Südafrikaner gewann ? selbst für ihn ? überraschend die Gesamtwertung.

?Unglaublich. Als ich hierher kam, habe ich niemals erwartet, dieses Rennen zu gewinnen. Aber es hat einfach alles funktioniert und ich habe so hart gearbeitet vor der Saison. Ich bin sehr glücklich mit diesem Sieg.?

Ebenfalls stolz ist Daryl Impey auf seinen Landsmann Nicholas Dlamini (Dimension Data), der bei seinem ersten WorldTour-Rennen direkt das Bergtrikot gewinnen konnte.

?Es ist definitiv ein Rekord. Aber man wird von Südafrika noch mehr zu sehen bekommen. Für Nicholas Dlamini war das sein erstes Rennen … das ist phantastisch. Ganz Südafrika kann stolz sein.?

The first South African to win the Ochre Jersey at the #TDU is this man!! Congrats to @darylimpey and everyone at @MitcheltonSCOTT ???#TDU pic.twitter.com/xsTf4Q2xCi

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 21. Januar 2018

Quelle des Titelbilds: Twitter @tourdownunder / TV @ Channel 9Now

Tour Down Under 2018 Rückblick: 4 Gewinner & 2 Verlierer

Sun, 21 Jan 2018 06:20:07 +0000

Tour Down Under Impey

Radsport: Das erste WorldTour-Rennen der Saison 2018 ist Geschichte. Daryl Impey (Mitchelton-Scott) hat sich den Gesamtsieg und damit auch die Führung in der UCI-Fahrerwertung gesichert. Natürlich zählt der Südafrikaner zu den großen Siegern des Auftakts. Neben ihm gibt es aber noch ein paar weitere Gewinner der Tour Down Under ? aber auch enttäuschte Verlierer.

Vier Gewinner: Impey, Dlamini, Bernal & Greipel

Wer hätte damit gerechnet, dass Daryl Impey (Mitchelton-Scott) die Tour Down Under gewinnt? Mit 33 Jahren feiert der Südafrikaner den größten Erfolg seiner Karriere. Verdient hat er sich diesen Gesamtsieg durch 3x Platz zwei. Auf Etappe #2 hinter Teamkollege Caleb Ewan, Etappe #4 hinter Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und Etappe #5 hinter Richie Porte (BMC). Fast noch fleißiger unterwegs war während der Tour Down Under nur Landsmann Nicholas Dlamini (Dimension Data). Den dunkelhäutigen Profi kannte vor der Rundfahrt niemand, doch jetzt sollten wir uns den Namen merken. Dlamini riss fast jeden Tag aus und gewann so die Bergwertung. Ebenfalls ein Neuling in der WorldTour ist Egan Bernal (Sky). Der erst 21-jährige Kolumbianer hat mit Rang #6 direkt gezeigt, was er kann. Er gilt schon jetzt als DER kommende Klassementfahrer. Hingegen schon lange in der Szene aktiv ist André Greipel (Lotto Soudal). Mit seinen zwei Etappensiegen hat er sich hier bei der Tour Down Under schon die Erfolge #17 und #18 geholt ? und das mit 35 Jahren!

?? IMPEY WINS THE #TDU ??

What a moment for @darylimpey!! His first GC and he did it Down Under!! ?#TDU pic.twitter.com/h8eA0UhQ1F

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 21. Januar 2018

Zwei Verlierer: McCarthy & Haas

Wo es Gewinner gibt, muss es leider auch irgendwo Verlierer geben. Leider treffen wir zwei sehr enttäuschte Profis in den Teams Bora-hansgrohe und Katusha-Alpecin. Beide Mannschaften haben sich vor der Rundfahrt so einiges vorgenommen ? geklappt hat dies aber nur bedingt. Sicher ist Bora-hansgrohe dank des Etappensiegs durch Peter Sagan dennoch nicht unzufrieden, aber vor allem in der Gesamtwertung hat man sich durch Homie Jay McCarthy deutlich mehr erhofft. Bis einen Kilometer vor dem Gipfel des Willunga Hill sah es ganz danach aus, als könnte er die Tour Down Under sogar gewinnen ? doch dann ist er explodiert und in der Gesamtwertung bis auf Platz #19 zurückgefallen. Ähnlich enttäuschend verlief die Rundfahrt für seinen Landsmann Nathan Haas, der bei der Tour Down Under schon auf #4 und #5 fahren konnte. Hinauf zum Willunga Hill brach er völlig ein. Zuvor sammelte er auf Etappe #1 und Etappe #3 noch fleißig Zeitbonifikationen. Am Ende waren die wenigen Sekunden nichts mehr wert, denn Nathan Haas landet nur auf Rang #55.

Tour Down Under Etappe #6: Greipel Oldie but Goldie ? Impey locker in Ocker

Sun, 21 Jan 2018 05:36:41 +0000

Greipel Tour Down Under

Radsport: André Greipel (Lotto Soudal) hat das letzte Teilstück der Tour Down Under gewonnen. Im Massensprint konnte sich der Deutsche vor Caleb Ewan (Mitchelton-Scott) und Peter Sagan (Bora-hansgrohe) durchsetzen. Damit feiert Greipel schon Sieg #18 bei der Tour Down Under. Über den Gewinn des Grünen Trikots freuen darf sich Weltmeister Peter Sagan. Der Südafrikaner Daryl Impey (Mitchelton-Scott) ließ sich den Gesamtsieg der Tour Down Under nicht mehr nehmen.

Tour Down Under endet mit 20 Runden a 4,5 km

Heute wurde uns der letzte Akt der Tour Down Under 2018 präsentiert. In Adelaide galt es 90 Kilometer zurückzulegen, alles auf einem 4,5 Kilometer langen Rundkurs. Bevor die 20 Runden in Angriff genommen wurden, stellten sich einige Fahrer den Fragen des australischen Fernsehsenders 9Now. Unter anderem äußerten sich André Greipel (Lotto Soudal), Caleb Ewan (Mitchelton-Scott), Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und natürlich der Leader Daryl Impey (Mitchelton.-Scott). Dieser verriet, dass er niemals damit gerechnet hätte, diese letzte Etappe in Ocker zu starten. In einem Massensprint würde Daryl Impey trotz des knappen Vorsprungs auf Richie Porte (BMC) aber für Teamkollege Caleb Ewan arbeiten und nicht selbst um Sekunden sprinten. Auch wenn er zugab: ?Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist.? Ähnlich zuversichtlich zeigte sich Weltmeister Peter Sagan, der neben dem Etappensieg auch das Grüne Trikot gewinnen wollte: ?Es ist mir wichtig, diese Etappe zu gewinnen. Natürlich will ich aber auch das Sprinttrikot mit nach Hause nehmen.?

As always, @mcewenrobbie was at the start line for Be Safe Be Seen @MACofSA Stage 6 to chat to the main players, including race leader @darylimpey, record stage winner @AndreGreipel, Green Jersey holder @petosagan, and Aussie favourite @CalebEwan.#TDU pic.twitter.com/6Tkf24cN6p

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 21. Januar 2018

Greipel spielt seine ganze Erfahrung aus

Der Ablauf der letzten Etappe ist schnell erzählt. Immer wieder attackierten einige Profis. Tatsächlich absetzen konnten sich Ben O’Connor (Dimension Data) und Logan Owen (EF-Education). Die Sprint- und Bergwertungen brachten keine Spannung, da zum einen immer genügend Fahrer vornweg waren und zum anderen die Bergwertung entschieden war ? zu Gunsten von Nicholas Lamini (Dimension Data). Unzählige Teams waren heute an einem Massensprint interessiert, so dass der letzte Ausreißer zeitig gestellt werden konnte. Sunweb für Phil Bauhaus und Quick-Step Floors für Elia Viviani waren auf dem letzten Kilometer um Ordnung bemüht. Am Ende bestimmten das Tempo jedoch andere. Caleb Ewan streckte seine Nase zu früh in den Wind. Diesen Windschatten nutzte André Greipel mit all seiner Erfahrung perfekt aus. Der 35-Jährige gewinnt nach Etappe #1 auch das letzte Teilstück der Tour Down Under. Mit Rang #3 sicherte sich Peter Sagan das Grüne Trikot. Phil Bauhaus wurde Vierter.

?? IT’S GREIPEL ON THE LINE ??@CalebEwan is pipped at the post by the great @AndreGreipel, who now has 18 stage wins at the #TDU!!! What a finish to Be Safe Be Seen @MACofSA Stage 6!! pic.twitter.com/P2O3BHThww

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 21. Januar 2018

Ergebnis der 6. Etappe der Tour Down Under 2018

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.André GreipelDeutschlandLotto Soudal2:01:19
2.Caleb EwanAustralienMitchelton-Scottst
3.Peter SaganSlowakeiBora-hansgrohest
4.Phil BauhausDeutschlandSunwebst
5.Elia VivianiItalienQuick-Step Floorsst
6.Steele Von HoffAustralienUniSA-Australiast
7.Simone ConsonniItalienUAE Team Emiratesst
8.Mads PedersenDänemarkTrek-Segafredost
9.Carlos BarberoSpanienMovistarst
10.Mads Würtz SchmidtDänemarkKatusha-Alpecinst

Gesamtwertung nach der 6. Etappe der Tour Down Under 2018

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Daryl ImpeySüdafrikaMitchelton-Scott20:03:34
2.Richie PorteAustralienBMCst
3.Tom-Jelte SlagterNiederlandeDimension Data+ 0:16
4.Diego UlissiItalienUAE Team Emirates+ 0:20
5.Dries DevenynsBelgienQuick-Step Floorsst
6.Egan BernalKolumbienSkyst
7.Gorka IzagirreSpanienBahrain-Meridast
8.Luis Leon SanchezSpanienAstana+ 0:23
9.Ruben GuerreiroPortugalTrek-Segafredost
10.Robert GesinkNiederlandeLottoNL-Jumbo+ 0:24

It was this close ? ?#TDU pic.twitter.com/PRkMaUkm3J

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 21. Januar 2018

RCS Sport hat Wildcards für den Giro d?Italia und weitere Rennen verteilt

Sun, 21 Jan 2018 05:31:12 +0000

Giro d'Italia Wildcards

Radsport: Das Sport- und Medien-Unternehmen RCS Sport hat gestern die Wildcards für einige italienische Rennen verteilt. Mit Spannung wurde vor allem die Vergabe der Wildcards für den Giro d’Italia 2018 erwartet. Überraschungen gab es dann aber keine. Die Italien-Rundfahrt wird ohne Damiano Cunego (Nippo-Vini Fantini) und ohne den Österreicher Stefan Denifl (Aqua Blue Sport) stattfinden.

Giro 2018 ohne Gazprom-RusVelo und CCC Sprandi-Polkowice

Nur vier Wildcards konnten die Veranstalter für den Giro d’Italia 2018 vergeben ? Bewerber gab es genug. Mit dabei sein werden im Mai die Mannschaften Androni Giocattoli-Sidermec, Bardiani-CSF, Wilier Triestina sowie zum ersten Mal die Israel Cycling Academy. Damit geht Nippo-Vini Fantini mit Damiano Cunego ebenso leer aus, wie Aqua Blue Sport mit dem Österreicher Stefan Denifl. Auch die beiden Teams Gazprom-RusVelo und CCC Sprandi-Polkowice, die im vergangenen Jahr noch eine Wildcard für den Giro d’Italia erhalten haben, werden 2018 nicht am Start stehen. Immerhin hat Gazprom-RusVelo eine Einladung für den Eintagesklassiker Mailand-Sanremo bekommen.

Giro, le wild-card: Androni, Israel, Wilier e Bardiani https://t.co/qc7j4QiiqZ #ciclismo pic.twitter.com/gqRRbLeApb

? LaGazzettadelloSport (@Gazzetta_it) 20. Januar 2018

Bardiani-CSF wird trotz Dopingfällen erneut belohnt

Etwas Unmut bei einigen Fans, Journalisten und Teams kam durch die Wildcard-Vergabe an Bardiani-CSF auf. Das italienische Team konnte im vergangenen Jahr weniger durch Erfolge auf sich aufmerksam machen, sondern vielmehr durch positive Dopingfälle. Nur einen Tag vor dem Start des Giro d’Italia 2017 suspendierte das Team Nicola Ruffoni und Stefano Pirazzi. Im Training wurden die beiden Italiener positiv getestet. An der Mannschaftspräsentation nahmen sie aber dennoch teil, da negative Presse vermieden werden sollte. Nun wird die Equipe also auch 2018 wieder beim Giro d’Italia am Start stehen. Star der Mannschaft ist Andrea Guardini, der in den Massensprints auf einen Etappensieg hofft. Bei Wilier Triestina-Selle Italia baut man auf Jakub Mareczko. Androni Giocattoli-Sidermec hat die Wildcard erhalten, da sie den Ciclismo Cup gewinnen konnten und die Israel Cycling Academy ist natürlich dabei, weil die Rundfahrt in Israel beginnt.

#Giro wildcard for Bardiani despite the team was swimming in positive doping tests last year. As if it wasn?t enough the race starts in Israel and removed ?West? Jerusalem from their material. Sorry but what a joke.

? Mikkel Condé v2.0 (@mrconde) 20. Januar 2018

Kein Strade Bianche für Radcrosser Wout Van Aert

Neben den Wildcards für de Giro d’Italia hat der Veranstalter RCS Sport auch Teams für weitere italienische Rennen eingeladen. Leider leer ausgegangen ist das Team Crelan-Charles. Eigentlich wollte der Radcrosser Wout Van Aert seine Skills beim Rennen Strade Bianche unter Beweis stellen, um sich für ein WorldTour-Team im Straßenradsport attraktiv zu machen. Ob die ASO ihn bei Paris-Roubaix mitfahren lässt, ist noch offen. Die nachfolgenden Teams haben Wildcards für die entsprechenden Rennen im Kalenderjahr 2018 erhalten. Für das letzte Monument des Jahres – die Lombardei-Rundfahrt – werden die Wildcards erst im Laufe der Saison vergeben.

 

 

 

Tropicale Amissa Bongo: Nocentini zum Zweiten ? Holler bleibt auf #2.

Sat, 20 Jan 2018 11:44:00 +0000

Nocentini

Radsport: Altmeister Rinaldo Nocentini (Sporting Clube de Portugal) hat schon wieder gewonnen. Der 40-jährige Profi hatte auch bei der heutigen sechsten Etappe die schnellsten Beine. Joseph Areruya (Rwanda) verteidigte das Leadertrikot, während der Deutsche Nikodemus Holler (Bike Aid) in Lauerstellung bleibt.

#TAB2018 Étape 6 podium du vainqueur de l’étape Rinaldo Nocentini @Tavira_SCP pic.twitter.com/WPiitwJPNW

? La Tropicale (@tropicale2018) 20. Januar 2018

Alter schützt vor Leistung nicht

Rinaldo Nocentini (Sporting Clube de Portugal) darf schon wieder jubeln. Der Italiener gewann bereits die dritte Etappe. Heute setzte er sich im Zweiersprint gegen Zemenfes Solomon (Eritrea) durch. Mit vier Sekunden Rückstand kam Leader Joseph Areruya (Rwanda) ins Ziel. Der Gesamtzweite Nikodemus Holler (Bike Aid) aus Deutschland wurde Achter und verlor weitere drei Sekunden + Zeitgutschrift auf den Führenden. In der Gesamtwertung sieht es daher gut für Joseph Areruya aus. Morgen findet die 140 Kilometer lange Schlussetappe von Bikélé nach Libreville statt. Nikodemus Holler wird versuchen, den 18 Sekunden Rückstand aufzuholen. Zumindest der leicht hügelige Rundkurs ermöglicht Attacken …

#TAB2018 Étape 6 podium du maillot jaune Joseph Areruya #Rwanda avec #BernardHinault pic.twitter.com/vHjMZ4M60l

? La Tropicale (@tropicale2018) 20. Januar 2018

Quelle des Titelbilds: © tropicaleamissabongo.com

Van Damme: ?Froome & Sky machen aus einem kleinen Pickel einen Abszess?

Sat, 20 Jan 2018 11:05:09 +0000

Van Damme Sky Froome Doping

Radsport: Der belgische UCI Road Commission Präsident Tom Van Damme hat sich in einem Interview auf Sporza.be nun auch zum Fall Chris Froome geäußert. Er sieht das Team Sky in der Pflicht und betont, dass die UCI sich an geltende Regeln halten muss.

?Die moralische Verantwortung liegt bei Sky & Froome?

Seit 2013 ist Tom Van Damme Mitglied des UCI Management Komitees. Als Präsident der UCI Road Commission und der Professional Cycling Council haben seine Worte im Profiradsport durchaus Gewicht. Nachdem er sich lange zurückgehalten hat, äußerte sich Van Damme nun gegenüber Sporza.be zum Fall Chris Froome. Dabei nimmt er vor allem dessen Team in die Pflicht und appelliert an die Vernunft der Verantwortlichen. Gleichzeitig verteidigt er die UCI, der auf Grund der geltenden Regeln die Hände gebunden seien.

?Sky und Froome müssen sich doch im Spiegel ansehen. Die UCI kann nicht schneller reagieren, da sie an geltende Regeln gebunden ist. Die moralische Verantwortung liegt bei Sky und Froome.?

?Radsport hat an Glaubwürdigkeit gewonnen?

Tom Van Damme ist der Auffassung, dass der Radsport im Allgemeinen an Glaubwürdigkeit gewonnen hat. Er sieht eine große Gefahr für die Sportart, wenn dieses neu gewonnene Vertrauen nun missbraucht wird und dadurch neue Probleme entstehen. Kurz gesagt: Aus Liebe zum Radsport sollte Froome während der Entscheidungsfindung keine Rennen bestreiten. Damit deckt sich seine Meinung mit den Aussagen, die bereits der neue UCI-Präsident getroffen hat: David Lappartient fordert Sky zur Suspendierung von Froome auf.

?Je länger es dauert, desto mehr wird der Radsport darunter leiden. Der Radsport hat in den vergangenen Jahren an Glaubwürdigkeit gewonnen. Es ist bedauerlich, dass jetzt die Probleme wieder vergrößert werden, aber leider müssen wir die Regen der WADA befolgen. Schade, dass Froome und sein Team aus einem kleinen Pickel einen Abszess wachsen lassen. Dadurch wird es nur schlimmer.?

Tom Van Damme: „@chrisfroome laat een klein puistje uitgroeien tot een etterbuil“ https://t.co/JgwHOYMZlz pic.twitter.com/1H6fVG58u2

? Sporza ? (@sporza_koers) 19. Januar 2018

Gute Nachricht: Lars Boom hat seine Herz-OP gut überstanden

Sat, 20 Jan 2018 11:04:30 +0000

Lars Boom

Radsport: Eigentlich wollte Lars Boom (LottoNL-Jumbo) bei der Tour Down Under sein Saisondebüt geben. Auf Grund von Herzrhythmusstörungen musste sich der Niederländer stattdessen einer Operation unterziehen. Diese hat Lars Boom nun gut überstanden. Er kann bereits in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

Herzrhythmusstörungen entdeckt

Am 30. Dezember ist Lars Boom 32 Jahre alt geworden. Zusammen mit seinen Teamkollegen hat er sich im Dezember und im Januar auf die neue Saison vorbereitet. Doch er wusste bereits, dass er der Mannschaft zu Jahresbeginn fehlen wird. Geplant war eigentlich sein Einsatz bei der Tour Down Under in Australien, aber stattdessen musste er sich am Herzen operieren lassen. Im vergangenen Jahr wurden bei ihm Herzrhythmusstörungen festgestellt.

?Unser medizinisches Personal ist davon überzeugt, dass es nicht gefährlich ist und keinen Schaden anrichten kann.?

Saisonstart verschoben

Zunächst war geplant, die Operation erst nach der Klassiker-Saison durchzuführen. Schließlich hat sich das Team aber dann doch dazu entschlossen, den Eingriff schon etwas früher vorzunehmen. Jetzt verschiebt sich sein Start in die Saison 2018. Ob Lars Boom bei Omloop Het Nieuwsblad am Start stehen wird, ist noch ungewiss. Ins Training wieder einsteigen kann der Niederländer aber bereits in der kommenden Woche. Über seine erfolgreiche Genesung und seine Rückkehr aus dem Krankenhaus freuen sich nicht nur seine Fans. Seine kleinen Töchter haben ihn beim Heimkommen mit hübschen Zeichnungen überrascht.

?Ich habe Wunden in meiner Leistengegend, von denen ich mich aber schnell erholen kann. Nach ungefähr einer Woche kann ich wieder aufs Rads steigen, um das leichte Training fortzusetzen. Unsere Töchter haben wunderschöne Zeichnungen für mich gemacht. Es freut mich, wieder bei ihnen zu Hause zu sein.?

Woensdag ben ik geholpen aan mijn hartritmestoornissen de ingreep is goed verlopen en ben gisteren weer thuis gekomen na 1 nachtje in het ziekenhuis te zijn blijven slapen. De vooruitzichten zijn nu dat ik de wondjes in mijn liezen goed moet laten herstellen en na ongeveer 1 week of iets langer dat ik weer rustig op de fiets mag om de trainingen rustig te hervatten. Onze dochters hebben een mooie tekeningen gemaakt voor me. Blij om weer thuis te zijn bij ze.

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Nico Denz fährt mit dem Rad zum Teamhotel ? auf der Autobahn

Sat, 20 Jan 2018 10:55:35 +0000

Denz Nico

Radsport: Wenn du dich schon immer gefragt hast, wie die Radprofis nach dem Rennen eigentlich zum Hotel kommen, hat dir Nico Denz (AG2R La Mondiale) heute eine Antwort darauf gegeben. Im Renntagebuch auf seiner Webseite berichtet er davon, dass er nach der Etappe mit dem Rad bis ins Hotel gefahren ist. Nicht nur, dass er somit weitere 52 Kilometer auf dem Drahtesel zu absolvieren hatte, nein, er wurde von seinem Navi sogar auf die Autobahn gelotst.

?Nicht blind dem Navi hinterherfahren?

Auf dem vorletzten Teilstück der Tour Down Under steht seit Jahren der Willunga Hill im Weg. Auch heute mussten die Profis auf der fünften Etappe den Hügel gleich zweimal hinauffahren. Insgesamt galt es, 151, 5 Kilometer zurückzulegen ? und das, nachdem es die letzten beiden Tage brutal heiß war. Heute war das Wetter deutlich angenehmer, aber dennoch wurden die Radprofis ordentlich gefordert. Trotzdem entschied sich Nico Denz vom Team AG2R La Mondiale dazu, nach dem Rennen den Weg zum Teamhotel auch noch auf dem Fahrrad zurückzulegen. Also: Navi an und los geht?s! Was dann passierte, schildert der sympathische 23-Jährige in seinem Renntagebuch auf seiner Webseite.

?Da meine Teamkollegen keine Anstalten machten, mich zu begleiten, fuhr ich alleine los und folgte ohne zu zögern meinem GPS. Nur dass das die schnellste Route anzeigte und mich auf die Autobahn schickte. Einmal dort war natürlich nichts mit umdrehen, sodass ich weiter bis zu einer Behelfsausfahrt fuhr um dort dann sicher auf den Radweg gelangen konnte. Moral der Geschichte ist, dass man nicht blind dem Navi hinterherfahren, sondern auch mal Schilder lesen sollte …?

„Fühle mich wieder richtig gut“

Abgesehen von der lustigen Story nach dem Rennen, hatte Nico Denz aber auch über die Etappe selbst etwas zu erzählen. Vor dem Schlussanstieg verrichtete er wichtige Arbeit für seine Teamkollegen. Kapitän Pierre Latour kam in der zweiten Gruppe nach dem Tagessieger ins Ziel und landete auf der #12.

?Nach zwei richtig heißen Tagen waren heute wieder einmal etwas normalere Temperaturen angesagt. Mit etwa 35° wurde es aber dennoch relativ heiß. Allerdings konnte man direkt spüren, dass die Beine viel eher bereit waren, ihre Arbeit zu verrichten, als noch an den Tagen zuvor. Meine Aufgabe bestand heute darin, das Team optimal in die erste Passage des Willunga Hills zu bringen. Also fuhr ich in der langen Gegenwind-Geraden von vorne und erledigte meinen Job. Danach scherte ich aus und fuhr mein Rennen im Gruppetto zu Ende. Heute fühlte ich mich zum ersten Mal während dieser Rundfahrt wieder richtig gut. Das liegt definitiv an der Hitze, mit der ich einfach noch immer kein freundschaftliches Verhältnis aufbauen kann. Nach dem Rennen zeigte ich mich von meiner motivierten Seite und fuhr die 52 km zurück ins Hotel.?

Der Rest ist Geschichte ?

Nico Denz.de – @tourdownunder #5 https://t.co/QO1OtHJzq8

? Nico Denz (@NicoDenz) 20. Januar 2018

Sagan hilft bei der Tour Down Under beim Aufräumen

Sat, 20 Jan 2018 06:24:38 +0000

Sagan Peter

Radsport: Anscheinend hat Peter Sagan (Bora-hansgrohe) in Australien einen Nebenjob gefunden. Nach seinem Sieg auf der vierten Etappe der Tour Down Under half er den Streckenposten beim Aufräumen der Flamme Rouge. Selbst dabei macht er ? natürlich im Weltmeister-Trikot ? eine gute Figur.

?Dieser Sieg geht an euch!?

Peter Sagan ist eine echte Type. Anstatt sich nach seinem Sieg auf der vierten Etappe schnellstmöglich aus dem Staub zu machen und sich gemütlich massieren zu lassen, half er den Streckenposten der Tour Down Under noch beim Aufräumen. Anschließend veröffentlichte der Aufräum-Weltmeister das Video auf Twitter und bedankte sich bei den Helfern, den Organisatoren und seinen Fans. Schon sein Interview direkt nach dem Rennen sorgte im Internet für einige Lacher und Sympathiebekundungen.

?Nach der heutigen Etappe hatte ich endlich einen richtigen Job zu erledigen. Ich möchte jeder einzelnen Person in der Organisation der Tour Down Under danken. Ihre harte Arbeit macht sie zu einem der besten Rennen der Welt. Danke auch an die Fans und die Zuschauer. Dieser Sieg geht an euch!?

After today’s stage, I finally had a real job to do… I’d like to thank every single person at the @tourdownunder organization. Their hard work makes it one of the best races in the world. Thanks also to the fans and spectators in @southaustralia! This victory goes to you! pic.twitter.com/j7XWDMDl96

? Peter Sagan (@petosagan) 19. Januar 2018

Die Stimmen zur 5. Etappe der Tour Down Under im Video

Sat, 20 Jan 2018 05:58:49 +0000

Tour Down Under Video Interview Impey Willunga Hill Porte Dlamini

Radsport: Die Tour Down Under hält bisher alles was sie verspricht ? und noch viel mehr. Jeden Tag erleben wir einen anderen Gewinner. Heute hat Richie Porte (BMC) gewonnen, aber trotzdem ist er nicht vollständig zufrieden. Kein Wunder, denn Daryl Impey (Mitchelton-Scott) kam nur kurz nach ihm ins Ziel und eroberte damit die Führung in der Gesamtwertung. Bei ihm ist die Freude selbstverständlich riesig. Aber auch Nicholas Dlamini (Dimension Data) hat allen Grund zur Freude. Alle drei Profis haben sich nach dem Zieleinlauf den Fragen des australischen Fernsehsenders 9Now gestellt.

Nicholas Dlamini: ?Ich dachte, der Banner ist das Ende?

Vermutlich im Bergtrikot die Tour Down Under morgen beenden wird ein Neuling. Nicholas Dlamini aus Südafrika bestreitet sein erstes WorldTour-Rennen und kann gleich einen riesigen Erfolg verbuchen. Und das, obwohl er bei der heutigen Bergwertung wertvolle Punkte verschenkt hat. Im Interview mit dem Australischen Fernsehen bestätigte er, dass Thomas De Gendt (Lotto Soudal) und er sich vertan haben.

?Ja, ich habe den Banner gesehen. Ich dachte, er signalisiert das Ende des Berges, aber nach der Kurve habe ich die Linie entdeckt und die war weitere 150 Meter weit weg. Dann hatte ich aber schon eine Lücke zu De Gendt und konnte nichts mehr machen.?

Thomas De Gendt ist er aber nicht böse. Schließlich hätte der Belgier ihm die Punkte überlassen, obwohl er selbst im vergangenen Jahr diese Wertung für sich entscheiden konnte. Dlamini fand De Gendt heute von allen Profis am stärksten.

?Er war in der Gruppe der beste Fahrer von uns allen. Ich habe während dem Rennen mit unsere Sportlichen Leiter gesprochen und er meinte, ich solle einfach an ihm dran bleiben. Er sah unglaublich stark aus. Ich war froh, so lange mit ihm mithalten zu können.?

In der Bergwertung führt Dlamini nun mit einem Vorsprung von zwölf Punkten auf den heutigen Etappensieger Richie Porte. Damit darf sich der Südafrikaner bereits über den Gewinn des Bergtrikots freuen.

? @SubaruAustralia KOM leader @nich_dlamini clarifies what happened with @DeGendtThomas on Stage 5. We were right. He was confused ?#TDU pic.twitter.com/9PFHyU0Stq

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 20. Januar 2018

Richie Porte: ?Für mich ist das natürlich unglücklich?

Obwohl Richie Porte zum fünften Mal in Folge am Willunga Hill triumphiert hat, zählt er irgendwie doch zu den Verlierern. Eigentlich wollte der Australier erneut den Gesamtsieg einfahren, doch es wollte ihm nicht gelingen.

?Zuerst: Riesenlob an meine Mannschaft. Rohan Dennis und Co. haben alles perfekt für mich vorbereitet. Es war vermutlich der anstrengendste Sieg hier für mich. Heute hat es richtig wehgetan. Für mich ist das natürlich unglücklich gelaufen, aber Daryl fährt auch eine phantastische Tour. Er ist sehr clever unterwegs. Ich hätte mehr Zeit herausfahren müssen, aber heute war ich nicht gut genug. Ich bin glücklich mit einem weiteren Etappensieg hier.?

Gleichzeitig nutzte Richie Porte die Gelegenheit, um eine Kampfansage Richtung Tour de France zu starten.

?Ich habe hart gearbeitet und bin super motiviert. Ich hoffe, dass ich im Juli in Topform bin.?

? @richie_porte chats to @PaulSherwen after another magnificent win on #WillungaHill to claim Stage 5????????#TDU pic.twitter.com/QDqJkb0N1H

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 20. Januar 2018

Daryl Impey: ?Ich wusste ja überhaupt nicht, wo Richie war.?

Der große Sieger des heutigen Tages war der Etappenzweite. Daryl Impey verlor nach der Attacke von Richie Porte sofort den Anschluss. Als Porte über die Linie fuhr, raste Impey aber plötzlich um die letzte Kurve. Überglücklich erfuhr er später, dass er der neue Gesamtführende ist.

?Ich kann es nicht glauben. Ich habe so hart gearbeitet für dieses Rennen, aber jetzt bin ich tatsächlich im Führungstrikot. Das ist phantastisch. Es ist phantastisch für uns als australisches Team.?

Während dem Rennen hat Daryl Impey überhaupt nicht an den Gesamtsieg gedacht Vielmehr ist er einfach für eine gute Platzierung gefahren. Richie Porte hingegen hat er gar nicht mehr gesehen.

?Ich habe einfach alles gegeben. Ich bin auch für das Podium gefahren. Als ich Jay vor uns gesehen habe, wollte ich einfach ihn kriegen, um auf das Podium zu fahren. Am Ende bin ich einfach nur noch gesprintet. Ich wusste ja überhaupt nicht, wo Richie war.?

? Here is your new race leader!! @darylimpey will wear the Ochre Leader’s Jersey for @MitcheltonSCOTT on the final day tomorrow after a cracking effort up #WillungaHill. He finished 2nd on Stage 5, and takes the race lead on count-back!!#TDU pic.twitter.com/dZrxxnY23h

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 20. Januar 2018

Quelle des Titelbilds: Twitter @tourdownunder / Channel 9Now

Tour Down Under Etappe #5: Porte trotz Sieg nicht in Ocker

Sat, 20 Jan 2018 04:43:43 +0000

Impey Porte Willunga Hill Tour Down Under

Radsport: Richie Porte (BMC) hat zum fünften Mal in Folge die Etappe hinauf zum Willunga Hill gewonnen. Der Australier attackierte wie gewohnt recht zeitig und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Für den Gesamtsieg reicht dies aber vermutlich nicht, denn Daryl Impey (Mitchelton-Scott) kam nur kurz nach ihm ins Ziel ? und liegt jetzt in der Gesamtwertung auf Rang eins.

Dlamini erneut in der Flucht

Heute sollte sich die Tour Down Under 2018 entscheiden. Auf dem Weg von McLaren Vale hinauf zum Willunga Hill waren insgesamt 151,5 Kilometer bei deutlich angenehmeren Temperaturen zu absolvieren. Dabei musste der Willunga Hill direkt zweimal befahren werden. Erneut als Ausreißer vorn zeigte sich Nicholas Dlamini (Dimension Data) im Bergtrikot. Mit ihm gemeinsam machten sich mehrere Fahrer auf den Weg, unter anderem auch Thomas De Gendt (Lotto Soudal). Im Hauptfeld gab es keine Aufregung, da die Ausreißer im Gesamtklassement einen großen Rückstand hatten. Als es zum ersten Mal den Willunga Hill hinaufging, flog die Spitzengruppe auseinander. Dlamini und De Gendt erwiesen ich als die stärksten Kletterer. Eigentlich wollte der Belgier seinem südafrikanischen Kollegen am Berg die volle Punktzahl überlassen, doch sie wussten beide nicht, wo genau die Punkte abgenommen werden sollten. So attackierte De Gendt zu früh und schnappte Dlamini die Punkte weg.

Well, that was confusing!! @DeGendtThomas claims the maximum @SubaruAustralia KOM points from KOM leader @nich_dlamini, but we’re not sure either of them realised where the actual marker was ?#TDU pic.twitter.com/reNBQiBkKz

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 20. Januar 2018

Sagan kann nicht mehr folgen

Noch vor Beginn des Schlussanstiegs wurde mit Thomas De Gendt (Lotto Soudal) auch der letzte Ausreißer gestellt. Für eine erfolgreiche Flucht war es heute auch einfach viel zu windig. Rund 80 Fahrer kamen gemeinsam am Fuße des Berges an. Das Team UAE fuhr in vollem Tempo in den Hügel hinein. Prompt mussten die ersten Fahrer reißen lassen. Als Rohan Dennis (BMC) das Tempo erneut forcierte, flog unter anderem auch Peter Sagan (Bora-hansgrohe) hinten raus.

He’s popped!!! ??? @petosagan is done!! The pace is too much for the world champion and current race leader!!#TDU pic.twitter.com/KEPz0340Ab

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 20. Januar 2018

Porte siegt erneut ? aber Impey schnappt sich Ocker

1,5 Kilometer vor dem Ziel explodierte Richie Porte (BMC). Er setzte eine beeindruckende Attacke, der nur Jay McCarthy (Bora-hansgrohe) folgen konnte. Direkt unter der Flamme Rouge forcierte er erneut das Tempo. Nun war auch McCarthy am Ende. Richie Porte fuhr am Willunga Hill seinen fünften Sieg in Serie ein. Doch für den Gesamtsieg wird?s wohl nicht reichen. Denn kaum war Porte im Ziel, kam Daryl Impey (Mitchelton-Scott) plötzlich um die Ecke gerast. Der Südafrikaner verlor nur wenige Sekunden und liegt nun zeitgleich mit Richie Porte auf Platz eins in der Gesamtwertung. Dritter wurde Tom-Jelte Slagter, der Gesamtsieger von 2013. Ebenfalls stark, wie in unserer Vorschau zur fünften Etappe schon erwartet, war die neue Klassement-Hoffnung vom Team Sky: Egan Bernal aus Kolumbien wurde Fünfter – diesen Kerl sollten wir uns merken, denn er ist vor sieben Tagen erst 21 Jahre alt geworden!

Richie Porte:
?Das ist unglücklich. Aber Daryl fährt eine phantastische Tour. Ich bin glücklich mit dem Etappensieg, aber ich war heute wohl nicht gut genug.?

Daryl Impey:
?Ich kann es gar nicht glauben. Ich habe so gekämpft. Das ist phantastisch für uns als australisches Team.?

?? PORTE THE KING OF WILLUNGA AGAIN ??

That’s five in a row for @richie_porte!! What an effort, but it’s not enough for the race lead as @darylimpey crosses in second ? Incredible finish!!#TDU pic.twitter.com/0uLlIDU0ee

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 20. Januar 2018

Ergebnis der 5. Etappe der Tour Down Under 2018

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Richie PorteAustralienBMC3:42:22
2.Daryl ImpeySüdafrikaMitchelton-Scott+ 0:08
3.Tom-Jelte SlagterNiederlandeDimension Data+ 0:10
4.Dries DevenynsBelgienQuick-Step Floorsst
5.Egan BernalKolumbienSkyst

Gesamtwertung nach der 5. Etappe der Tour Down Under 2018

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Daryl ImpeySüdafrikaMitchelton-Scott18:02:15
2.Richie PorteAustralienBMCst
3.Tom-Jelte SlagterNiederlandeDimension Data+ 0:16
4.Diego UlissiItalienUAE Team Emirates+ 0:20
5.Dries DevenynsBelgienQuick-Step Floorsst

Das Rose X-Lite ? Kompromissloser Renner nach dem Motto #oneforspeed

Fri, 19 Jan 2018 16:26:24 +0000

Produktnews: Rose Bikes präsentiert mit dem Rose X-Lite das neueste Modell der Produktfamilie. Nach dem Motto #oneforspeed wurde die gesamte Entwicklung des Rads durchgeführt, um Leichtbau, Aerodynamik, Integration, Komfort und ausgezeichneten Fahreigenschaften zu vereinen. Ziel ist es den Sportlerinnen und Sportlern ein perfektes Rad für jegliches Gelände von der Flachetappe bis hin zum Hochgebirge zu bieten.

 

Das neue Rose X-Lite verspricht einen echten Meilenstein im Segment der Raceorientierten Rennräder, denn es soll das Resultat von 110 Jahren Faszination Rennrad bei Rose sein. Ganz nach dem Leitsatz #oneforspeed wurde die Entwicklung des Rose X-Lite vorangetrieben, mit nur einem Ziel und zwar den goldenen Schnitt aus Leichtbau, Aerodynamik, Integration, Komfort und ausgezeichnete Fahreigenschaften zu erreichen. Dabei soll das in Deutschland konstruierte Rad keinerlei Kompromisse eingehen.

Das Rahmenset des Rose X-Lite zeichnet sich durch sein minimalistisches Design aus, wodurch ein Rahmengewicht von 760 Gramm erreicht werden konnte. Bei der mehrdimensionalen Betrachtung des Verhältnisses Steifigkeit zu Gewicht zu Aerodynamik ergeben sich bislang unerreichte Leistungswerte im Segment der wettkampforientierten Rennräder. Ein spezielles Carbon-Layering erzeugt individuelle und optimale Steifigkeiten für Tretlager und Lenkkopf bei allen sechs Größen, was sich besonders im Handling bemerkbar macht. Dank des strömungsoptimierten Rahmens erreicht das X-Lite im Windkanal die Aerodynamikwerte reiner Aero-Rennräder von Rose .Somit versucht man perfektes Handling und ultimative Geschwindigkeiten bei jeder Rahmengröße und somit für jeden Fahrer individuell zu optimieren. Auch hinsichtlich seiner Fahreigenschaften kann das neue Rose X-Lite punkten, denn durch eine moderate Sloping-Geometrie in Kombination mit einer dämpfenden Carbon-Sattelstütze samt integrierter Klemmschelle bietet es ein hohes Komfortniveau. Außerdem wird die bereits mit Bestnoten dekorierte Rose High-Performance-Gabelverbaut, die bei Rose Bikes durch eine einteilige Fertigung sowie Kevlareinlage im Schaft hinsichtlich Leistung und Sicherheit noch weiter optimiert wurde.

Das neue X-LITE wird zum Verkaufsstart in zwei Carbonqualitäten und ab einem Preis von 2.299 ? verfügbar sein. Beide Versionen sind mit Scheiben- oder klassischen Felgenbremsen erhältlich. In der Scheibenbremsversion sind Reifen bis zu 30 mm kompatibel. in der Felgenbremsversion sind es 28 mm. In Summe bildet dieses Rad eine einzigartig universelle Plattform mit höchsten Potentialen auf allen Terrains, egal ob im Sprint auf der Flachetappe, im welligen Gelände oder auf anspruchsvollen Klettertouren im Hochgebirge.

WEB: rosebikes.de

Radcross-WM: BDR benennt das vorläufige deutsche Aufgebot

Fri, 19 Jan 2018 15:58:33 +0000

Radcross WM Meisen

Radcross: Der BDR hat das Aufgebot für die Radcross-WM in Valkenburg bekannt gegeben. Wenig überraschend werden der Deutsche Meister Marcel Meisen und die Deutsche Meisterin Elisabeth Brandau das Team anführen.

WM im Radcross: 11 Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland

Am 3. und 4. Februar werden im niederländischen Valkenburg die Cyclocross-Weltmeisterschaften 2018 ausgetragen. Mit von der Partie sein werden auch einige deutsche Hoffnungsträger. Auch wenn sie nicht zu den Favoriten auf Edelmetall gehören, sind gute Resultate durchaus im Bereich des Möglichen. Vor allem die frischgebackenen Meister sind gefragt. Marcel Meisen soll bei den Elite Männern zusammen mit Sascha Weber und Manuel Müller für Wirbel sorgen. Elisabeth Brandau hält bei den Damen die deutsche Fahne hoch. Ein Geheimfavorit auf einen Medaillengewinn könnte bei den Junioren Tom Lindner sein. Der erst 16-jährige Junior hat bei den Deutschen Meisterschaften vor wenigen Tagen erneut unter Beweis gestellt, dass er ein Riesentalent ist.

Der vorläufige deutsche Kader für die WM im Radcross

Elite Herren
Marcel Meisen
Sascha Weber
Manuel Müller

Elite Damen
Elisabeth Brandau

U23 Herren
Maxililian Möbis
Frederik Hähnel
Paul Lindenau

Junioren
Tom Lindner
David Westhoff
Frederik Raßmann
Pascal Tömke

Tropicale Amissa Bongo: Jones gewinnt erneut, Holler Fünfter

Fri, 19 Jan 2018 15:18:20 +0000

Holler Tropicale Amissa Bongo

Radsport: Brenton Jones (Delko-Marseille Provence KTM) hat nach der zweiten Etappe auch das fünfte Teilstück der Tropicale Amissa Bongo gewonnen. Erneut stark präsentierte sich Nikodemus Holler (Bike Aid). Der Deutsche wurde Etappenfünfter und liegt in der Gesamtwertung weiter auf Rang zwei.

Holler bleibt in Schlagdistanz – noch zwei Etappen

Beim zweiten Etappensieg von Brenton Jones (Delko-Marseille Provence KTM) war die Konkurrenz nahezu chancenlos. Von Oyem nach Ambam musste das Peloton heute insgesamt 141 Kilometer zurücklegen. Wie erwartet endete die Etappe in einem Massensprint. Die leicht ansteigende Zielgerade nutzte Brenton Jones perfekt aus, um seine Stärken in einen weiteren Sieg umzuwandeln. Dabei ließ er Youcef Reguigui (Sovac-Natura4Ever) und Rinaldo Nocentini (Sporting Clube de Portugal) – Sieger der dritten Etappe – hinter sich. Mit Rang fünf erneut stark präsentierte sich Nikodemus Holler (Bike Aid). Da auch der aktuell Gesamtführende Joseph Areruya (Rwanda) mit dem Hauptfeld ins Ziel kam, liegt der Deutsche weiterhin elf Sekunden hinter ihm auf Platz zwei. Damien Gaudin (Direct Energie) bleibt auf Platz drei mit 34 Sekunden Rückstand.

Tropicale Amissa Bongo : Brenton Jones remporte un 2e succès #UCI #Route #TAB2018 #Jones #Areruya https://t.co/Z4yy0J1Rvc

? Cyclism’Actu (@cyclismactu) 19. Januar 2018

Lappartient fordert Sky zur Suspendierung von Froome auf

Fri, 19 Jan 2018 14:58:16 +0000

Lappartient UCI SKy Froome

Radsport: Der UCI-Präsident David Lappartient hat sich in einem Interview mit der französischen Regionalzeitung Le Telegramme erneut zum Fall Chris Froome geäußert. Diesmal forderte er das Team Sky zur Suspendierung des Briten auf. Außerdem fürchtet der Franzose, dass es bis zur Entscheidung mindestens ein Jahr dauern könnte.

Lappartient empfiehlt Sky, Froome zu suspendieren

Der neue UCI-Präsident hat sich den Anfang seiner Amtszeit sicherlich etwas einfacher vorgestellt. Aktuell kann David Lappartient mit Journalisten wohl kaum ein Wort wechseln, ohne dass der Name Chris Froome irgendwann fällt. In einem Interview mit der französischen Regionalzeitung Le Telegramme fand der Franzose erneut deutliche Worte. Diesmal richtete er sich direkt an das Team Sky. Seiner Meinung nach wäre es für alle besser, wenn Froome bis zur Entscheidung keine Rennen bestreitet.

David Lappartient:
?Sky sollte das tun. Es liegt aber nicht an mir, in diesem Fall zu intervenieren. Es wäre unabhängig vom Ausgang des Verfahrens für alle Parteien einfacher, wenn das Team die Maßnahme ergreifen würde“

Eine schnelle Entscheidung? Eher unwahrscheinlich!

Wie unrealistisch tatsächlich eine freiwillige Suspendierung ist, zeigt sich an folgender Tatsache: Noch vor wenigen Tagen hat David Lappartient in der Neuen Züricher Zeitung seinen Wunsch geäußert, dass die Entscheidung bis Mai gefällt werden soll. Jetzt teilte er seine Befürchtung mit, dass es bis zur Entscheidungsfindung mindestens ein Jahr dauern könnte. Chris Froome wird sicherlich nicht freiwillig über ein Jahr auf die Teilnahme an Rennen verzichten. Würde er dann freigesprochen werden, wäre der Rennverzicht völlig umsonst gewesen. Wird er verurteilt, werden alle Ergebnisse nachträglich annulliert, aber immerhin wäre der Brite dann im Rennbetrieb geblieben. Für Froome macht es also derzeit überhaupt keinen Sinn, freiwillig eine solche Entscheidung zu treffen. Im Gegenteil: Der Brite bereitet sich aktuell in Südafrika auf seinen Saisonstart vor. Im Februar will er bei der Algarve- oder der Andalusien-Rundfahrt starten.

David Lappartient:
?Das kann mindestens ein Jahr dauern.?

David Lappartient says Team Sky should suspend Froome https://t.co/UjHbepyLKq pic.twitter.com/7EX2wB2Nw7

? Esteban Novo (@estebannovo) 19. Januar 2018

White Style 2018: Das Fahrerfeld steht! Lukas Schäfer einziger deutscher Teilnehmer

Fri, 19 Jan 2018 13:26:53 +0000

MTB-News / Lifestyle: In genau einer Woche werden 20 Slopestyler und Dirt Jumper aus sieben Nationen um den Sieg beim White Style kämpfen. Der Saisonauftakt der FMB World Tour findet standesgemäß erneut in Saalfelden Leogang statt. Für 2018 haben sich die Verantwortlichen ein neues Konzept überlegt: Die Athleten müssen sich im K.O. System behaupten. Kann Torquato Testa seinen Vorjahressieg wiederholen?

Am Schanteilift in Leogang wird es in sieben Tagen heiß hergehen. Zum Saisonauftakt der FMB World Tour 2018 werden zwanzig Rider aus sieben Nationen mächtig in die Trickkiste greifen, um beim White Style die Judges zu überzeugen. Neu ist in diesem Jahr das K.O. System ? das heißt, dass der Verlierer eines Battles aus dem Contest ausscheidet. Die Slopestyler und Dirt Jumper müssen somit öfter als sonst ihre Skills abrufen. Ein hartes Stück Arbeit auch für die Profis. Die ersten vier Fahrer fallen bereits dem Qualify zum Opfer, die restlichen 16 Rider kommen ins Finale. In vier Runden werden sich die Finalisten battlen, am Ende bleibt nur ein Athlet über. Gastgeberland Österreich ist mit drei Ridern vertreten, aus Deutschland kommt mit dem Limburger Lukas Schäfer lediglich ein Fahrer.

White Style 2018: Das Fahrerfeld

Das White Style Programm im Überblick

Freitag, 26. Januar 2018

Web

www.saalfelden-leogang.com

[Video] Extrem-Downhill-Rider Max Stöckl rockt die Ski-Abfahrt Streif in Kitzbühel

Fri, 19 Jan 2018 10:48:34 +0000

MTB News / Video: Die Streif in Kitzbühel gilt als die härteste Ski-Abfahrt der Welt! Die Eckdaten der Ski-Piste lassen wahrlich das Blut in den Adern gefrieren: Die maximale Neigung von 85% und 80 Meter weite Sprünge verzeihen auf der über 3.300 Meter langen Abfahrt keine Fehler. Den Streckenrekord mit 1:51,58 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 107 km/h hält seit 1997 der Österreicher Fritz Strobl. Wenige Tage vor dem Hahnenkamm-Rennen bezwang Max Stöckl als erster Rider auf zwei Rädern die frisch präparierte Ski-Weltcup-Piste.

Der Österreicher Max Stöckl sucht immer das Extreme ? egal ob es sich um einen Geschwindigkeits-Weltrekord in den chilenischen Anden oder um das Setzen einer neuen Bestmarke auf Schotter handelt. Der Oberndorfer sucht allerdings nicht nur den Thrill des Speeds, sondern auch die Einzigartigkeit. Ohne Zweifel ist ihm dies bis jetzt hervorragend gelungen. Sein neustes Projekt galt der legendären Ski-Piste Streif. Die Abfahrt gilt nicht nur als die härteste ihrer Art, sondern auch noch zu den gefährlichsten. Wahnsinnige 860 Höhenmeter stürzt sich diese Piste ins Tal, Ski-Fahrer erreichen hier bei Neigungen von maximal 85% unglaubliche Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Noch nie hat ein Mountainbiker diese Piste im Winter bezwungen ? bis jetzt! Max Stöckl raste wenige Tage vor dem Ski-Weltcup die Streif mit einem Serien-Mountainbike hinunter. Veränderungen an dem Bike wurden nur bezüglich der Reifen mit 15 mm langen Spikes und einem Karbon-Kotflügel vorgenommen. Das Husarenstück des 43-jährigen Local Heros dauerte 3:06 Minuten, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 103,64 km/h. Ein Wahnsinns-Ritt!

Video: Max Stöckl als erster Downhill-Mountainbiker auf der Streif

Tour Down Under Etappe #5 Vorschau: Am Willunga Hill fällt die Entscheidung

Fri, 19 Jan 2018 09:00:26 +0000

Willunga Hill Porte

Radsport: Vier von sechs Etappen bei der Tour Down Under 2018 liegen hinter uns. Morgen steht das fünfte und entscheidende Teilstück auf dem Programm. Es geht den Willunga Hill hinauf. Kann Richie Porte (BMC) hier erneut gewinnen? Und wie schlägt sich der aktuelle Gesamtführende Peter Sagan (Bora-hansgrohe)? Richie Porte zumindest rechnet morgen auch mit dem Weltmeister.

Der Willunga Hill steht zweimal im Weg

In den ersten Jahren der Tour Down Under handelte es sich um eine Rundfahrt für die Sprinter. Daher konnten dieses Mehretappenrennen in den ersten Ausgaben Fahrer wie zum Beispiel André Greipel, Stuart O?Grady und Allan Davis gewinnen. Seit 2003 muss der Old Willunga Hill überquert werden. Zunächst jedoch befand sich das Ziel nicht am Gipfel, so dass die Sprinter den Anschluss wiederherstellen konnten. Geändert hat sich dies erst 2012. Seitdem ist das Gesamtklassement eine Sache für Bergfahrer und Puncheur, nichts aber für die reinen Sprinter. Besonders tricky: Den Old Willunga Hill müssen die Profis gleich zweimal hinauf. 22,4 Kilometer vor dem Ziel wird der Gipfel erstmalig überquert. Wer beim zweiten Mal vorn ist, hat die Etappe gewonnen. Der Berg ist im Durchschnitt 7,5 Prozent steil, aber nicht sonderlich lang. Daher können neben den reinen Bergfahrern auch einige Puncheur mit um den Sieg kämpfen.

Willunga Hill Tour Down Under Profil Etappe 5

Velomotion-Prognose: Richie Porte ist wieder nicht zu schlagen

Zugegeben: Den Sieger am Willunga Hill vorherzusagen, scheint kein Hexenwerk zu sein. Schließlich gewann Richie Porte vom Team BMC in den vergangenen vier Jahren jedes Mal. Als starker Bergfahrer löste er sich meist frühzeitig von der Konkurrenz, so dass ein Sprint um den Etappensieg nicht mehr nötig war. 2013 triumphierte Simon Gerrans, der jetzt als Helfer an der Seite von Richie Porte für das Team BMC fährt. Auch Rohan Dennis wird wichtige Helferdienste leisten. Wir gehen auch in diesem Jahr stark davon aus, dass Richie Porte diese Etappe gewinnen wird. Der Australier will erneut die Königsetappe und die Gesamtwertung der Tour Down Under für sich entscheiden. Allerdings hat er sich auf der heutigen vierten Etappe nicht sonderlich wohlgefühlt, wie er in einem Interview nach dem Rennen zugab. Außerdem äußerte er sich zu Peter Sagan, dem er ganz gute Chancen zuschreibt.

Richie Porte:
„Es ist nicht so ein harter Berg. Sagan ist in einer richtig guten Form, also ist er auch gefährlich. Wir werden sehen, was er morgen abliefert. Ich habe mich heute nicht so gut gefühlt. Ich fühlte mich leer und ein bisschen krank über Nacht. Es war ein ziemlich harter Tag.“

Wer könnte Richie Porte herausfordern?

Abgesehen von Richie Porte sind die besten Bergfahrer der Welt nicht mit dabei. Die Puncheur kann Porte vermutlich abschütteln. Im Kampf um die Plätze dahinter gilt es vor allem Jay McCarthy (Bora-hansgrohe) zu beachten. Er ist der klare Kapitän im Team. Mit Peter Sagan ist eher nicht zu rechnen. Im Team Bahrain-Merida hat man durch Domenico Pozzovivo und die Izagirre-Brüder direkt drei heiße Eisen im Feuer. Beim UAE Team Emirates baut man in Person von Diego Ulissi und Rui Costa auf eine Doppelspitze. George Bennett (LottoNL-Jumbo) sollten wir ebenfalls nicht vergessen. Besonders gespannt sind wir auf den jungen Egan Bernal vom Team Sky. Kann der Kolumbianer hier am Willunga Hill mit Richie Porte mitfahren, sehen wir den neuen Rising Star direkt bei seinem ersten großen Durchbruch. Ebenfalls einen ganz besonderen Blick werden wir auf Marc Soler (Movistar). In unserer Rubrik 5 to watch haben wir uns den jungen Spanier ausgesucht, weil er im Hochgebirge stark unterwegs ist. Ob der kleine Willunga Hill ihm liegt, wird er uns morgen zeigen.

Michael Rasmussen macht sich über Sky & Chris Froome lustig

Fri, 19 Jan 2018 08:39:04 +0000

Chris Froome Michael Rasmussen Sky

Radsport: Michael Rasmussen ist gewiss kein Unschuldslamm, wenn es um den Dopingmissbrauch im Radsport geht. Der Däne hält sich bei diesem Thema aber dennoch nicht zurück. In den Sozialen Medien macht er sich derzeit lustig über Chris Froome und das britische Team Sky.

?Chris Froome wäre einen Tag früher in Paris?

Auf Twitter ist Michael Rasmussen seit Jahren sehr aktiv. Ihm zu folgen lohnt sich aber weniger wegen seinen geistreichen Kommentaren, sondern vielmehr, weil er den Entertainer in sich entdeckt hat. Immer wieder werden lustige Kommentare und giftige Spitzen ausgeteilt. Sein neuestes Opfer ist Chris Froome. In einem Tweet wundert sich Michael Rasmussen über die vielen Erkrankungen des Briten.

Michael Rasmussen:
?Unglaublich, wie viele verschiedene Krankheiten Chris Froome in seinem Leben gesammelt hat. Trotzdem ist er immer noch der beste Grand Tour-Fahrer der Welt. Ohne seine Erkrankungen würde er wahrscheinlich einen Tag vor allen anderen in Paris auf dem Podium stehen.?

Unreal how many different deceases Froome has accumulated through his life while still being able to be the Worlds best Grand Tour rider.Without any of these medical conditions he would have been on the podium in Paris a day before everybody else #BSalerthttps://t.co/KjiCVDFZxs pic.twitter.com/47de0OaqOi

? Michael Rasmussen (@MRasmussen1974) 16. Januar 2018

Auch Sky bekommt Rasmussens Ironie zu spüren

Doch nicht nur Chris Froome wurde Opfer des neuen Michael Rasmussen. Auch dessen Team Sky bekommt ordentlich Kritik ab. Der Däne findet es ? auf eine ironische Art und Weise ? ganz großartig, wie sich die britische Equipe um kranke Menschen kümmert.

Michael Rasmussen:
?Zwei Teams fahren für den guten Zweck: Dem Team Novo Nordisk können nur Fahrer beitreten, die an Diabetes leiden. Und das Team Sky bevorzugt Profis, die an Nierenversagen, Bilharziose, Asthma, niedrigem Testosteron, Allergien und Bronchitis leiden.?

2 teams riding for noble causes.@teamnovonordisk: Only riders suffering from diabetes can join @TeamSky: Preferable riders suffering from kidney failure, schistosomiasis (bilharzia), asthma, low testosteron, allegies and bronchitis. #BSalert #kenacort #tramadol #fluimucil

? Michael Rasmussen (@MRasmussen1974) 17. Januar 2018

?Wenn es ein Schlupfloch gibt, wird es genutzt.?

Trotz seiner dunklen Vergangenheit muss man Michael Rasmussen eines lassen: Chris Froome und das Team Sky kritisiert er schon seit geraumer Zeit. Bereits bevor der auffällige Test von Chris Froome bekanntgegeben wurde, fand er die gesamte Equipe eher fragwürdig. In einem Interview mit der Süddeutschen während der Tour de France 2017 hinterfragte er die Glaubwürdigkeit der Ausreden.

Michael Rasmussen:
?Sky redet von porentiefer Sauberkeit und predigt Transparenz. Aber sie brauchen acht Monate, um zu erklären, dass in dem Päckchen damals ein Hustenlöser war, der unbedingt von England nach Frankreich zu Bradley Wiggins geschafft werden musste. Den hätte man überall in der Apotheke bekommen. Das passt einfach nicht zusammen. Die medizinischen Ausnahmegenehmigungen sind auch nach wie vor ein großes Schlupfloch. Und wenn es ein Schlupfloch gibt, wird es genutzt.?

Lance Armstrong: ?Geständnis kostete mich mehr als 100 Mio. $?

Fri, 19 Jan 2018 07:36:49 +0000

Lance Armstrong

Radsport: Vor fünf Jahren hat Lance Armstrong in einem Interview bei Oprah Winfrey ein umfassendes Dopinggeständnis abgelegt. Seitdem sieht sich der Texaner einer wahren Welle an Klagen ausgesetzt. Laut USA Today soll Armstrong in einer E-Mail gesagt haben, dass ihn das Geständnis bisher mehr als 100 Millionen US-Dollar gekostet hat. Dieser Betrag könnte noch weiter ansteigen, denn die Klage rund um den US Postal Service mit Floyd Landis als Whistleblower steht noch aus.

Lance Armstrong könnte alles verlieren

Ist Lance Armstrong bald ein armer Mann? Wenn man den Zahlen glauben soll, scheint diese Theorie gar nicht so abwegig zu sein. Gegenüber USA Today gab Armstrong zu, nach dem Geständnis bei Oprah Winfrey bereits rund 100 Millionen US-Dollar verloren zu haben. Tendenz stark steigend. Seine langjährigen Sponsoren, wie zum Beispiel Oakley und Trek, haben riesige Summen zurückverlangt. Der mit Abstand dickste Brocken kommt aber erst noch. Die US-Regierung verklagt ihn nämlich im Namen des US Postal Service auf weitere 100 Millionen US-Dollar. Schon vor Jahren ahnte Armstrong in der englischen Zeitung The Telegraph, dass dieser Prozess ihn alles kosten könnte.

Lance Armstrong:
?Wenn ich verliere, sitzen wir hier nicht mehr an diesem Tisch, in diesem Haus, in gar keinem Haus.?

Floyd Landis verdient an Armstrongs Untergang

Von 2000 bis 2004 wurde das Armstrong-Team von US Postal gesponsert. Der amerikanische Postdienst investierte in diesem Zeitraum nicht weniger als 32,3 Millionen US-Dollar. Jetzt fordert das Unternehmen den dreifachen Betrag als Schadensersatz zurück. Lance Armstrong sieht das aber nicht ein, da die Firma laut ihm ? und vor allem dank ihm ? in dieser Zeit stark profitieren konnte. Als Whistleblower helfen und aussagen wird Floyd Landis. Er könnte satte 25 Prozent des Betrags erhalten. Fair scheint dies nicht zu sein. Auch Landis hat in seiner Karriere verbotene Substanzen zu sich genommen und im Team US Postal zu dieser Zeit mitgewirkt. Die Gesetzgebung in den Vereinigten Staaten ermöglicht aber solche Zugeständnisse, um Whistleblower und Kronzeugen überhaupt erst finden zu können. Armstrongs Anwalt Elliot Peters geht optimistisch in die Verhandlung.

Elliot Peters:
?Wir sind mit unseren Positionen zuversichtlich, da wir immer optimistisch waren, diesen unfairen Fall zu gewinnen.?

#OnThisDay vor fünf Jahren

Am 17. Jänner 2013 legt Lance Armstrong (41) bei Oprah Winfrey nach Jahren des Leugnens eine umfassende Doping-Beichte ab.

Schon zuvor waren dem US-Amerikaner alle sieben Tour-de-France-Siege (1999 bis 2005) aberkannt worden.https://t.co/n7Vzp0UFsJ

? So war das damals (@TickerVonDamals) 17. Januar 2018

Sagan: ?Bin sehr glücklich ? sorry, ich muss zuerst etwas essen.?

Fri, 19 Jan 2018 05:27:22 +0000

Sagan Peter Tour Down Under Video Interview

Radsport: Peter Sagan vom Team Bora-hansgrohe hat die vierte Etappe der Tour Down Under 2018 gewonnen. Damit übernimmt der Weltmeister aus der Slowakei nicht nur die Führung in der Punktewertung, sondern auch in der Gesamtwertung. Nach dem Rennen stellte er sich einigen Fragen ? doch zuerst musste er noch etwas essen.

Sagan: ?I’m very happy ? sorry, I’ve got to eat first.?

Diesen Kerl muss man einfach lieben. Peter Sagan wird nach dem Rennen direkt von einem Journalisten des australischen Fernsehens belagert. Während dieser dem Weltmeister seine erste Frage stellt, versucht Sagan zuerst noch etwas zu essen. Nachdem auch das Hinauszögern der Frage nicht das gewünschte Ergebnis bringt, wird das Interview unterbrochen. Immerhin: Peter Sagan hat ein erstes Statement abgegeben.

?Ich bin sehr glücklich ? entschuldige, ich muss zuerst etwas essen.?

„I’ve got to eat first.“ That’s fair enough, @petosagan!!! With temperatures hitting 45C at times, it was no easy feat for him to win @BupaAustralia Stage 4 the way he did. He’s also grabbed the Ochre Leader’s Jersey!! Legend ??#TDU pic.twitter.com/je0CHP3Ta4

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 19. Januar 2018

?Die Etappe morgen ist viel härter?

Nachdem sich Peter Sagan seine wohlverdiente Mahlzeit gegönnt hat, konnte das Interview dann doch noch durchgeführt werden. So ganz runter geschluckt hat er sein Essen aber noch nicht. Dafür hat er eine riesige Brille auf dem Kopf. Auf die Aussage des Reporters, dass dies doch sicher das heißeste Rennen seiner Karriere war, gab er eine überraschende Antwort.

?Fast! Bei der Tour of California vor fünf Jahren hatten wir eine Etappe in Palm Springs. Zwei Jungs aus dem Fahrerfeld sind vom Rad gefallen. Das war nicht schön.?

Kaum zu glauben: Obwohl Peter Sagan nicht zum ersten Mal bei der Tour Down Under am Start steht, ist dies sein erster Etappensieg gewesen.

?Das ist super! Ich habe schon das Kriterium gewonnen und jetzt machen wir hier so weiter. Das ist sehr schön. Jeden Tag gewinnt ein anderer Fahrer. Ich denke, das ist auch sehr gut für das Rennen.?

Eine Chance auf den Gesamtsieg rechnet sich Sagan aber trotz der Führung nicht aus ? zumindest sagt er das. Er hält weiterhin daran fest, dass für Teamkollege Jay McCarthy gefahren wird.

?Wir wissen alle, wieso wir hier sind. Für Jay ist es großartig. Er fährt hier Zuhause. Die Etappe morgen ist viel härter als die heutige.?

Take 2 ? @BupaAustralia Stage 4 winner @petosagan chats to @PaulSherwen, and reveals this is not the hottest day he’s ridden a bike on ?#TDU pic.twitter.com/PMnYenEJGX

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 19. Januar 2018

Quelle des Titelbilds: Twitter @tourdownunder / Channel 9Now

Tour Down Under Etappe #4: Sagan siegt und übernimmt Gesamtführung

Fri, 19 Jan 2018 04:33:28 +0000

Sagan Peter Tour Down Under

Radsport: Peter Sagan (Bora-hansgrohe) hat zugeschlagen. Der Weltmeister hat die vierte Etappe der Tour Down Under im Sprint eines dezimierten Feldes gewonnen. Durch die Zeitbonifikationen übernimmt der Slowake die Gesamtführung.

UniSA-Australia mit der Doppel-Attacke

Auf Grund der starken Hitze haben die Veranstalter den Start der vierten Etappe von Norwood nach Uraidla um eine Stunde nach vorn verschoben. Heute sollte die bisher schwerste Etappe auf die Fahrer zukommen. Das stark wellige Profil schloss einen Massensprint aus und liegt eher Fahrertypen wie Peter Sagan. Chancen auf eine erfolgreiche Flucht schien sich aber dennoch nur das Team UniSA-Australia auszurechnen. Mit Alexander Porter und Zakkari Dempster schickten sie gleich zwei Fahrer nach vorn. Gemeinsam fuhren sie einen Vorsprung von über neun Minuten heraus. Dahinter wurde es vor allem spannend im Kampf um die Bonussekunde bei beiden Zwischensprints. Wobei: Spanend war es dann doch nicht wirklich, denn Elia Viviani (Quick-Step Floors) ließ überhaupt niemandem eine Chance. Kurz vor dem ersten Zwischensprint haben André Greipel und Thomas De Gendt vom Team Lotto Soudal als Duo eine Verfolgung organisiert, doch sie ließen sich wieder vom Peloton einholen.

Another 3rd place „win“ for @eliaviviani at the second https://t.co/XSOEIp5tcO Sprint marker. Further up the road, @AlexjhPorter took 1st and Zak Dempster 2nd.#TDU pic.twitter.com/UM0mVG3e7n

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 19. Januar 2018

Sagan feiert seinen ersten Sieg bei der Tour Down Under

Das Team Mitchelton-Scott organisierte den Hauptteil der Verfolgung, so dass die beiden Ausreißer natürlich keine Chance hatten. Die australische Equipe tat dies, obwohl sich Caleb Ewan keine Chancen ausrechnete, wie er vor dem Start gestand: ?Vielleicht wissen einige Leute nicht, wie hart dieser Berg ist. Es ist vielleicht etwas für Puncheur, aber sicher nichts für mich. Ich werde heute Abend nicht mehr Ocker tragen.? Recht sollte er behalten, denn der Hügel sorgte für eine Selektion. Sky übernahm zunächst das Kommando, dann folgten erste Attacken. Eine kleine Gruppe um Peter Sagan (Bora-hansgrohe) und Richie Porte (BMC) löste sich, wurde jedoch kurz vor dem Ziel wieder gestellt. Schließlich kam es zum Sprint, den Daryl Impey (Mitchelton-Scott) auf der linken Straßenseite forcierte. An seinem Hinterrad zog er Peter Sagan mit. Der Weltmeister hatte dann keine große Mühe, rechts an dem Südafrikaner vorbeizuziehen und die Etappe zu gewinnen. Damit übernimmt Peter Sagan neben dem Punktetrikot auch das Leadertrikot. In der Bergwertung führt weiterhin Nicholas Dlamini (Dimension Data), auch wenn Richie Porte jetzt nur noch 16 Punkte hinter ihm liegt und morgen vorbeiziehen könnte.

? SAGAN WINS ?
What a brilliant set-up and finish from world champion @petosagan to claim @BupaAustralia Stage 4. He measured that perfectly ??????????#TDU pic.twitter.com/4oOClhYVke

? Santos Tour Down Under ?? (@tourdownunder) 19. Januar 2018

Ergebnis der 4. Etappe der Tour Down Under 2018

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Peter SaganSlowakeiBora-hansgrohe3:21:07
2.Daryl ImpeySüdafrikaMitchelton-Scottst
3.Luis Leon SanchezSpanienAstanast
4.Diego UlissiItalienUAE Team Emiratesst
5.Jay McCarthyAustralienBora-hansgrohest

Gesamtwertung nach der 4. Etappe der Tour Down Under 2018

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Peter SaganSlowakeiBora-hansgrohe14:19:49
2.Daryl ImpeySüdafrikaMitchelton-Scott+ 0:02
3.Jay McCarthyAustralienBora-hansgrohe+ 0:09
4.Luis Leon SanchezSpanienAstana+ 0:10
5.Diego UlissiItalienUAE Team Emirates+ 0:14

Tropicale Amissa Bongo: Nikodemus Holler rückt auf Rang #2

Thu, 18 Jan 2018 15:12:32 +0000

Nikodemus Holler Tropicale Amissa Bongo

Radsport: Bei der Rundfahrt La Tropicale Amissa Bongo kam es heute erneut nicht zu einem Massensprint. Vier Fahrer, darunter Nikodemus Holler (Bike Aid), erreichten mit einem Vorsprung von über sieben Minuten das Ziel. Der Deutsche wurde hinter Joseph Areruya (Ruanda) und Ilia Koshevoy (Wilier Triestina-Selle Italia) Etappendritter und liegt nun in der Gesamtwertung auf Rang #2.

Holler jetzt mit guten Karten

Nachdem es bislang bei La Tropicale Amissa Bongo keine großen Zeitabstände gab, ist heute eine Vorentscheidung gefallen. Auf dem 182 Kilometer langen und recht welligen Teilstück von Ndjolé nach Mitzic konnten sich vier Fahrer vom Peloton lösen und einen Vorsprung von über sieben Minuten ins Ziel bringen. Joseph Areruya (Rwanda) erwies sich schließlich als der Stärkste des Quartetts und gewann den Zweiersprint gegen Ilia Koshevoy (Wilier Triestina-Selle Italia). Nikodemus Holler (Bike Aid) erreichte neun Sekunden nach dem Duo das Ziel, Damien Gaudin (Direct Energie) 38 Sekunden. Erst sieben Minuten und 42 Sekunden nach dem Etappensieger trudelte die erste größere Gruppe ein. Damit sollten die Weichen für die Gesamtwertung gestellt sein. Areruya führt elf Sekunden vor Holler, 34 vor Gaudin und 80 vor Koshevoy. Damit liegt der Deutsche in Schlagdistanz und hat beste Chancen auf das Gelbe Trikot.

Quelle (©): RSS Feed - velomotion.de / Degen Mediahouse GmbH


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