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Papiere

Unabhängig vom Reiseziel sollten folgende Papiere nicht fehlen:

  • Persönliche Ausweispapiere (Personalausweis und/oder Reisepass)
  • Führerschein
  • Fahrzeugschein
  • Versicherungskarte (grüne Versicherungskarte)
  • Auslandskrankenversicherung (idealerweise mit Rücktransport)

Weitere sinnvolle Papiere:

  • Schutzbrief eines Automobilclubs oder Versicherers

Zusätzliche Papiere für Reisen außerhalb der EU:

  • Internationaler Führerschein
  • Internationaler Fahrzeugschein
  • Gültige Haftpflichtversicherung
  • Carnet de Passage (Zolldokument)

Ein Tipp: Vor der Reise zwei Kopien aller oben angeführten Unterlagen anfertigen. Eine Kopie zu Hause lassen und die andere im Gepäck an einer unüblichen Stelle wasserdicht unterbringen, wenn man die Originale "am Mann / an der Frau" führt bzw. umgekehrt. Im Falle von Diebstahl bzw. Verlust sind diese Kopien dann sehr hilfreich.

Ausrüstung

Gepäcktransport

Reisen mit dem Motorrad erfordert einige Zugeständnisse an den Gepäcktransport. Hier gilt die Devise, weniger ist mehr, denn schließlich soll der Fahrspaß nicht auf der Strecke bleiben. Dies gilt umso mehr, wenn man zu zweit auf einem Motorrad fährt. Bei Gespannen ist die Situation eventuell etwas entspannter, aber auch ein Gespann ist kein Sattelschlepper.

Die Möglichkeiten des Gepäcktransportes sind vielfältig. Nicht zuletzt hängt dieses vom Motorradtyp, der Länge der Reise, den persönlichen Ansprüchen und Vorlieben ab. Einige Grundsätze sind jedoch zu beachten. Der Schwerpunkt des Motorrades sollte durch das Gepäck nicht zu sehr verändert werden, d.h. Schweres gehört nach unten und so dicht wie möglich an den Schwerpunkt der Maschine. Die Breite des Motorrades sollte nicht übermässig zunehmen, um nicht hängen zu bleiben.

Im Folgenden sind verschieden Transportmöglichkeiten aufgeführt, die sich zum Teil miteinander kombinieren lassen.

  1. Tankrucksack: Wahlweise mit Gurten oder Magneten zu befestigen. Bietet häufig auch ein Kartenfach. Wegen des hohen Schwerpunktes sollte man hier nicht zu viel und zu schwere Dinge verstauen. Ausnahme: Durch die Zuladung am Heck des Motorrades wird der Schwerpunkt zu sehr nach hinten verlagert (oft durch Lenkerflattern bemerkbar), dann sollte man schweres Gepäck (z.B. Werkzeug) unten in den Tankrucksack packen.
  2. Koffersysteme: Hier gibt es zahlreiche Systeme. Die Materialien Reichen von Kunststoff bis zu dickwandigem Aluminium. Die Beladung kann als Toploader oder von der Seite erfolgen. Beim Topcase erfolgt die Beladung immer von oben. Separate Innentaschen erleichtern das be- und entladen und helfen bei der Übersicht. Vorteil dieser Systeme ist die Abschließbarkeit, der gute Wetterschutz und die feste Verbindung mit dem entsprechenden Träger. Nachteilig ist, das sie teilweise ziemlich in die Breite bauen.
  3. Satteltaschen: Auch hier hat man die Qual der Wahl. Ledertaschen, Kunstfasertaschen mit aerodynamischer Formgebung und wasserdichte Rolltaschen sind einige Möglichkeiten. Das Packvolumen ist ebenfalls variabel. Vorteil, schmaler bauend als Koffer, schnell demontierbar, flexibler bei kleinen „Remplern“. Nachteilig ist die teilweise fehlende Wasserdichtigkeit, die schnelle Demontage kann zu Diebstählen verleiten, sie sind in der Regel nicht abschließbar.
  4. Gepäckrollen und –taschen: Zum Transport auf dem Gepäckträger oder Soziussitz. Gepäckrollen und Rolltaschen sind in der Regel wasserdicht. Taschen lassen sich besser beladen, sie sind allerdings nicht schwimmdicht.

Sicherheits- und Pannenausrüstung

  • Verbandtasche: Hier gilt die DIN 13167.Sollte immer dabei sein. Für Motorräder ist sie z.B. in Österreich zwingend vorgeschrieben, wird kontrolliert und es ist mit empfindlichen Bußgeldern bei Nichtbeachtung zu rechnen.
  • Warnweste: Immer sinnvoll, vor allem bei Nacht. Vorgeschrieben in u.a. in Italien und Spanien. Hier gilt die DIN EN 471.
  • Warndreieck: Ein Warndreieck kann hilfreich sein. Hier gibt es falt- und rollbare Varianten, die wenig Platz beanspruchen.
  • Bordwerkzeug: Bei vielen Motorrädern ist das serienmäßige Bordwerkzeug nur unzulänglich. Eine Ergänzung kann Frust vermeiden. Ein guter Schraubendreher, vorzugsweise umsteckbar auf Kreuzschlitz und Schlitz, eine Kombizange, eine Prüflampe, Kerzenschlüssel und Maul-/Gabelschlüssel für die wichtigen Schrauben (Hinterradachse, Vorderadachse u.ä.).
  • Ersatzteile: Bei etwas betagteren Motorrädern empfiehlt sich die Mitnahme von Ersatzbowdenzügen. Es ist am bequemsten, wenn man diese vor der Reise bereits neben dem aktiven Zug verlegt, da ein Tausch oft Demontage von Tank/Sitzbank oder Verkleidungsteilen erfordert, die teilweise nicht so einfach am Straßenrand durchzuführen ist. Die Verwendung von Reparatursätzen mit Schraubnippeln ist oft nicht wirklich haltbar. Des weiteren empfiehlt sich die Mitnahme von Ersatzkupplungs- und Bremsgriff, da diese schon bei einem Umfaller, wie er mit bepacktem Motorrad schon mal öfter vorkommt, leicht brechen. Wenn kein Ersatz verfügbar ist, dann ist die Reise wegen eines billigen Ersatzteils zu Ende. Wenn man etwas handwerklich begabt ist, so sollte "Improvisationsmaterial" wie Lüsterklemmen, Isolierband, Kaltmetallkleber, Blumendraht und Kabelbinder nicht fehlen. Motorradhändler (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Tag:shop%3Dmotorcycle) sind z.B. offline mit OsmAnd (http://osmand.net) auffindbar.
  • Verschleißteile und Flüssigkeiten: Diese sollten vor Fahrtantritt sorgfältig geprüft und ggf. ersetzt werden. Ein Wechsel der Antriebskette in einer Hinterhof-Werkstatt in der Pampa kann bei Touristen schnell teuer werden. Außerdem gehört unbedingt eine Dose Kettenspray ins Gepäck (entfällt natürlich bei Kardan- oder Zahnriemenantrieben).

Kleidung

Beim Reisen mit dem Motorrad kommt der Kleidung eine höhere Bedeutung zu als bei alltäglichen Fahrten.

Da man oft mehrere Stunden täglich fährt, ist es umso wichtiger, dass man nicht durchnässt, durchfroren oder durchgeschwitzt ist, da all dieses dazu führt, daß die Konzentration sinkt und damit die Sturz- und Unfallgefahr steigt.

Sicherheitsbekleidung mit entsprechender Protektorenausrüstung sollte als selbstverständlich angesehen werden.

Zusätzlich geht es eigentlich nicht ohne Regenschutz, was auch Schutz für Stiefel und wasserdichte Handschuhe beinhaltet.

Bei Fahrten in Gebirgen gehören wegen dem schnellen Wechsel des Wetters durch Höhe und Witterung sowohl Sommer- wie auch Winterkleidung ins Gepäck.

Je nach Jahreszeit, Route und/oder Länge der Reise ist das Mitnehmen von warmer Unterbekleidung sinnvoll. Multifunktionskleidung wie Textilkleidung mit Membran und herausnehmbaren Thermofutter haben sich hier trotz Abstrichen in der Sicherheit hervorragend bewährt.

Unterwegs

Verpflegung

Hier gibt es eigentlich nur einen Punkt zu beachten: Genug zu trinken mitnehmen! Erfahrungsgemäß verbraucht man beim Motorradfahren mehr Flüssigkeit als man bemerkt. Durch die Konzentration beim Fahren wird das Durstgefühl oft nicht bemerkt, was dann schnell zu gefährlichen Ermüdungserscheinungen oder Konzentrationsfehler durch Dehydrierung führen kann.

Ebenso gehört eine Art "Notration" ins Gepäck. Es kann vorkommen, dass man sich bei längerem Fahren verausgabt und "unterzuckert". Ob es sich dabei tatsächlich um eine Hypoglykämie handelt ist nicht bekannt. Die Symptome sind jedoch ähnlich: Frösteln, Zittrigkeit, kalte Gliedmaßen, Mattigkeit. Hier empfiehlt sich dann etwas Schokolade mit Keks oder Studentenfutter als kurzfristiger "Zuckernachschub".

Orientierung

Wenn man nicht gerade eine "geführte Tour" (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:shop%3Dmotorcycle#Services_tags) gebucht hat, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu orientieren bzw. die Tour täglich zu planen. Welche der Möglichkeiten man bevorzugt, hängt von persönlichen Vorlieben, dem Geldbeutel, den bevorzugten Strassen und dem Reiseziel ab. Nicht zuletzt spielen dabei die Kosten für die notwendigen Hilfsmittel eine Rolle.

  • Kartenmaterial

    – Für die schnelle Anreise in ein "Zielgebiet" für Touren reicht in der regel eine Karte im Maßstab 1:750 000. Für die Tourenplanung bei Wandertouren auf Straßen und guten Feld- und Wirtschaftswegen empfehlen sich Karten im Maßstab 1:200 000 (Generlstabskarten). Für Enduristen dürfen es auch topographische Karten mit kleineren Maßstäben sein.

  • Kartenmaterial mit Navigationssystem

    OpenStreetMap Karten für Garmin - Vorplanung mit https://kurviger.de, anschliessendes Übertragen der Tour auf ein Navi (einfacher Export).

  • Kartenmaterial mit GPS

    Apps für Android / iOS / Ubuntu touch z.B. offline mit OsmAnd (http://osmand.net) oder maps.me, ersteres beinhaltet auch Motorrad POIs.

Es empfiehlt sich Teile der Tour auf der Karte zu planen und dann einen "Waschzettel" zu schreiben, der wichtige Wegpunkte und Richtungsangaben enthält. Karte lesen während der Fahrt ist sehr gefährlich, ein Blick auf den "Waschzettel" ist jedoch nicht gefährlicher als ein Blick auf den Tacho.

Richtungsorientierung

Normale Magnetkompasse sind wegen der Menge an Eisen die ein Motorrad darstellt, ziemlich unbrauchbar. Digitale Kompasse können da eine Hilfe sein. Die meisten Tourenfahrer orientieren sich allerdings mit der Uhrzeit am Sonnenstand, die Richtungsbestimmung ist zwar relativ ungenau, reicht aber in der Regel um eine Richtung grob zu halten.

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Im Folgenden findet sich eine tabellarische Übersicht. Die Begrenzungen können sich aber ändern (Stand 2018). Sie dienen daher nur als Anhaltspunkt und sind ohne Gewähr. Mit Material der Clubs ADAC, ACE und AvD, Angaben des Auswärtigen Amtes, der Länderbotschaften, der EU sowie Informationen aus der Wikipedia/wikitravel.org.

LandinnerortsaußerortsSchnellstraßeAutobahn
Åland5070/90
Hinweis! ⇒ Auf Åland gibt es keine Schnellstraßen und keine Autobahnen
Albanien408090110
Belgien5090120120
Bosnien und Herzegowina5080100130
Bulgarien5090130/140
Dänemark508080130
Hinweis! ⇒ Motorräder mit Anhänger auf Autobahnen unterliegen einem 100-km/h-Limit
Deutschland50100130130
Hinweis! ⇒ 130 für Autobahnen und Schnellstraßen mit baulich voneinander getrennten Fahrbahnen ist lediglich Richtgeschwindigkeit. Für Motorräder mit Anhänger gilt stets 60 km/h
Estland5090100/120
Hinweis! ⇒ In Estland gibt es keine Autobahnen
Färöer5080
Hinweis! ⇒ Auf den Färöer-Inseln gibt es keine Autobahnen
Finnland5080-100120
Hinweis! ⇒ Motorräder mit Anhänger auf Autobahnen unterliegen einem 80-km/h-Limit
Frankreich5090110130
Hinweis! ⇒ Handschuhpflicht für Motorradfahrer.
Zum 01. Juli 2018 soll eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h statt bisher 90 km/h auf circa 400.000 Kilometern eingeführt werden. Auf vierspurigen Straßen soll nach wie vor die alte Regelung gültig sein.
Griechenland5090/110130
Groß- britannien4896112112
Hinweis! ⇒ Linksverkehr.
Irland5080100120
Hinweis! ⇒ Linksverkehr
Island5080/90
Hinweis! ⇒ Island hat keine Autobahnen
Italien5090110130
Hinweis! ⇒ Schnellstraßen ("Superstrada") haben ein blaues Schild, Autobahnen sind grün beschildert. Bei Regen oder Schnee herrscht auf Schnellstraßen ein TL von 90, auf Autobahnen von 100 km/h, gleiches gilt für Führerschein-Neulinge (drei Jahre)
Kroatien5090110130
Hinweis! ⇒ Für Fahrer unter 25 Jahren gilt außerorts ein Tempolimit von 80 km/h, auf Schnellstraßen von 100 und auf Autobahnen von 110 km/h
Lettland5090100/110
Hinweis! ⇒ In Wohngebieten gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Lettland verfügt nicht über Autobahnen
Litauen5090100/110110/130
Hinweis! ⇒ Auf nicht asphaltierten Straßen darf max. 70 km/h gefahren werden.
Luxemburg5090/110130
Malta5080100120
Hinweis! ⇒ Linksverkehr
Mazedonien5080100120
Hinweis! ⇒ Innerorts ist teilweise auch 60 km/h ausgeschildert. Führerschein-Neulinge (zwei Jahre) müssen jeweils 20 km/h langsamer als oben angegeben fahren
Monaco50
Hinweis! ⇒ Die meisten Verkehrsbestimmungen entsprechen denen Frankreichs. In Monaco gibt es weder Schnellstraßen noch Autobahnen
Montenegro5080100
Niederlande5080100120-130
Hinweis! ⇒ Auf rund der Hälfte der Autobahnabschnitte ist 130 km/h erlaubt. Das Tempolimit in Holland ist außerorts abhängig auch von Art und Farbe der mittleren Fahrbahnmarkierung
Norwegen5080/9090/10090/100/110
Hinweis! ⇒ Für Motorräder mit Anhänger gilt in Norwegen ein Tempolimit von 80 km/h
Österreich50100100130
Hinweis! ⇒ In Österreich gilt nachts (22-5 Uhr) auf der Tauernautobahn A10 (ausgenommen Tauern- und Katschbergtunnel), der Inntalautobahn A12, der Brennerautobahn A13 und der Rheintalautobahn A14 ein Tempolimit von 110 km/h. In Tirol gilt seit 20.11.2014 auf der Inntalautobahn zwischen Kufstein und Zirl, zwischen Karrösten und Zams sowie auf der Brennerautobahn zwischen Innsbruck und Schönberg permanent Tempo 100, die Geldbußen sind hier höher als normalerweise
Polen5090100140
Hinweis! ⇒ In geschlossenen Ortschaften Polens darf nachts zwischen 23 und 5 Uhr 60 km/h gefahren werden. In einigen Stadtzentren wie Warschau ist generell ein Tempolimit von 50 km/h ausgeschildert. Auf vierspurigen Schnellstraßen gilt 120 km/h
Portugal5090100120
Rumänien5090100130
Hinweis! ⇒ Für Fahranfänger (zwei Jahre) gelten in Rumänien um 20 km/h niedrigere Limits. Überholverbot auf Brücken
Russland6090110
Hinweis! ⇒ In Wohngebieten gilt oft 20 km/h. Für Führerschein-Neulinge (zwei Jahre) ist bei 70 km/h Schluss
Schweden5090120
Schweiz5080100120
Serbien5080100120
Slowakei5090130
Hinweis! ⇒ Auf Stadtautobahnen gilt ein Tempolimit von 90 km/h. In der Slowakei darf vor Bahnübergängen nur 30 km/h gefahren werden
Slowenien5090100130
Spanien5090100120
Hinweis! ⇒ In Spanien werden Schnellstraßen, die auch einspurig sein können, als Kraftfahrstraßen bezeichnet. Das Autobahn-Limit gilt auch auf AB-ähnlichen Straßen ("Autovias").
Tschechien5090130130
Hinweis! ⇒ Die zulässige Höchstgeschwindigkeit vor Bahnübergängen beträgt 30 km/h, in verkehrsberuhigten Zonen 20 km/h.
Türkei5090110120
Ukraine6090110130
Hinweis! ⇒ In Wohngebieten gilt oft eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Führerschein-Neulinge (zwei Jahre) müssen sich mit einem 70-km/h-Limit arrangieren
Ungarn5090110130
Hinweis! ⇒ Vor Bahnübergängen gilt laut ADAC eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 (innerorts) bzw. 40 km/h (außerorts), die Übergänge selbst dürfen nur in Schrittgeschwindigkeit überquert werden
Weiß-6090110
Hinweis! ⇒ Die zulässige Geschwindigkeit für Führerschein-Neulinge (zwei Jahre) beträgt 70 km/h. In Wohngebieten von Weißrussland gilt teilweise 20 km/h
Zypern5080110
Hinweis! ⇒ Linksverkehr

Motorradtransport

Diese Option sein Reiseziel zu erreichen ist vor allem bei weiter Entfernung und wenig Zeit interessant. Die Transportmöglichkeiten reichen vom Autoreisezug, Speditionen bis hin zu Luft- und Seefracht. Da die Preise zum Teil stark variieren ist eine frühzeitige Planung und ein genauer Preisvergleich sinnvoll.

Transport innerhalb Europas

  • Autoreisezug der Deutschen Bahn AG
  • Shuttle Service Unternehmen die Reisende und Motorräder an den Zielort bringen

Motorrad mieten

Mietmotorräder sind an zahlreichen Urlaubsorten verfügbar (https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Key:motorcycle:rental). Diese Art der Motorradreise ist dann sinnvoll, wenn die Transportkosten der eigenen Maschine in keinem Verhältnis zur Urlaubsdauer stehen. Insbesondere sind so Motorradkurzurlaube in Übersee unkompliziert möglich. Am Besten nimmt man bereits im Vorfeld Verbindung mit einem entsprechenden Unternehmen (https://wiki.openstreetmap.org /wiki/Key:motorcycle:rental) auf. Vor Ort sollten die Maschinen genau inspiziert und probe gefahren werden.

Motorradfahren mit Kindern

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Gespann mit Kindern

Auf Solomaschinen in Österreich erst ab dem 12. Lebensjahr als Mitfahrer gestattet.

In Gespannen kein Problem.

Das früheste Alter ab dem man Kinder mitnehmen kann ist individuell verschieden. Am besten testet man das erst in Ruhe auf kleineren Touren bevor man eine große Reise plant und diese dann in Stress ausartet. Helme wiegen zwischen 950 bis 1500 Gramm und sind damit für einen Kinderhals verhältnismäßig schwer.

Man sollte Kinder erst als Sozius/Sozia einsetzen, wenn sie mit den Füssen auf die Rasten kommen und der Hals stark genug ist den schweren Helm auch für längere Zeit zu tragen. Bei Kleinkindern bietet es sich an, die Zeit des Mittagsschlafes zu nutzen. Eine Pause mehr schadet sicherlich nicht, damit der Spaß nicht zur Qual wird.

Man sollte beachten, dass Kinder weniger Körpermasse haben und darum nicht temperaturangepasste Kleidung sich stärker auswirkt als bei Erwachsenen. Es wird oft berichtet, dass Kinder, die noch nicht über die Schulter des Fahrers blicken können, das Fahren als langweilig empfinden und dann oft einfach einschlafen. Gegensprechanlagen haben sich hier zur Abhilfe sehr bewährt.